Ergänzungen sowie Fragen und Antworten zu DF1FO's 80m-Peilempfänger Version 4

Hier habe ich Ergänzungen zum Dokument (Stand 30.1.09) sowie einige der Fragen und Antworten aus meinen E-Mail-Diskussionen zusammengefasst.
Diese Seite wird laufend ergänzt und auch aufgeräumt.


Themenbereiche:

Konzeptionelles
Schaltung/Dimensionierung
Bauteile und Beschaffung
Aufbau
Abgleich und Fehlersuche
Verbesserungen an der Software 

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Konzeptionelles

Anstelle der Diodenbuchse für den Kopfhörer (meine persönliche Hausnorm) kann natürlich auch eine 3,5 mm Klinkenbuchse verwendet werden. Neben die Buchse passt dann noch ein Miniatur-Kippschalter zum Einschalten. Es hat sich bewährt den Hebel des Schalters zu kürzen, damit er nicht so leicht versehentlich betätigt wird. 

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Schaltung/Dimensionierung

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Bauteile und Beschaffung

Der Ferritstab 8*140 mm vom Funkamateur ist leider ausverkauft. Als Ersatz kann ich den Ferritstab 8x200 mm vom selben Lieferanten empfehlen - er hat ähnlich gute Material-Eigenschaften und ist aufgrund der Länge sogar ein wenig empfindlicher. Für diesen Stab ist die Windungszahl von W1 30 Windungen für die gewünschten 85 µH. Wem der Stab zu lang und sperrig ist: mit einem Trennschleifer kann man leicht ein Stück ab-'flexen'.

Das von mir für das Ferritantennen-Rohr empfohlene 'Pattex Blitz Plastik' heisst neuerdings 'Pattex Plastik Flüssig' (ansonsten das gleiche).

Mein Posten Keramikfilter SFP460H geht so langsam zur Neige. Es gibt einen kompatiblen Ersatz (gleiches Pinraster) mit 455 kHz Mittenfrequenz. Wegen der geänderten Frequenz müssen noch einige weitere Teile geändert werden:
CF1,2  jetzt LT455ITU (Keramikfilter 455 kHz)            <DF1FO oder Helpert>
CR1     jetzt  ZT465     (Keramik-Resonator 465 kHz)   <Conrad 540154>
C27     jetzt 390pF (statt 470pF)
Die BFO-Sollfrequenz ist 457,8 kHz +/- 500 Hz, gemessen mit hochohmigem Zähler an IC2/7. Der Parameter AbgF im Abgleichmenü sollte bei der ersten Inbetriebnahme auf +30 vor eingestellt werden, die genaue Einstellung erfolgt dann im Rahmen des Abgleichs.
Die neuen Filter sind etwas schmaler und scheinen eher weniger Durchgangsdämfung zu haben, sind also ein guter Ersatz.


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Aufbau

Die Bestückung der Displayplatine verursacht evtl. Knoten im Hirn. Deshalb hier ein Klärungsversuch, siehe dazu auch die Beschreibung im Dokument Seite 13: Alle Bauteile außer dem Display kommen auf die nicht bedruckte Seite der Platine. Ein Blick auf die Bauteile zeigt daher das Spiegelbild des Bestückungsplans auf Seite 14. Ein Vergleich dieses Plans mit dem Foto auf Seite 13 zeigt das. Zum Schluß wird dann das Display mit dem dünnen Draht von der bedruckten Seite auf die Platine gesetzt
(Tnx Fritz DJ8MP).

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Abgleich und Fehlersuche

Im Dokument ist ein Tippfehler auf Seite 5, Absatz 4:  "Abstimmspannung an C44.....", richtig ist "Abstimmspannung an C46" (berichtigt 11/09, tnx DJ7JE).

Das Display zeigt über einen Teil des Einstellbereichs des Kontrastreglers gar nichts an. Deshalb sicherstellen, dass der ganze Einstellbereich durchgedreht wurde (der Regler ist ja bei eingebautem Display auch noch schlecht zugänglich), bevor nach einem 'Verdrahtungsfehler' gesucht wird (Tnx Fritz DJ8MP).

Manche Exemplare erreichten auch bei R4-Rechtsanschlag nicht ganz die angegebene Empfindlichkeit - 3/4 S-Meter bei 300 nV an Koppelschleife. In einem Fall war ein Uralt-TL082 (IC3) schuld, ein neues Exemplar war die Lösung. In mehreren Fällen lag es am T3. Weiteres Symptom neben der fehlenden Empfindlichkeit ist dann, dass FI1 fast nicht auf das Verstellen des Kerns reagiert. In diesen Fällen setze ich für T3 einen BF256A ein, das hat bisher immer geholfen.

Um bei fei fehlender Gesamtverstärkung (siehe auch den vorhergehenden Punkt) die fehlerhafte Stufe einzugrenzen hier zwei Referenzwerte:
Messender mit dem Verbindungspunkt CF1-CF2 verbinden, auf 464,0 kHz und 7 uV einstellen. Abschwächer auf 0 dB, R4 auf Mitte. Das Balken-S-Meter soll 3/4 anzeigen. Wenn nicht, liegt das Problem hinter dem Keramikfilter, sonst davor.
NF-Sinussignal 1kHz 3Vss über 1MOhm mit IC2/4 verbinden. R4 auf Mitte. Balken-S-Meter soll 3/4 anzeigen. Wenn nicht, liegt das Problem im NF-Teil, sonst weiter vorne.

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Verbesserungen an der Software

Softwareversion 1.3 vom 30.11.08 sorgt dafür, dass die gewählte Einstellung der V/R-Lupe (Ein/Aus) beim Aus- und wieder Einschalten erhalten bleibt (Tnx Reinhard Hergert).

Softwareversion 1.4 vom 23.10.09 beseitigt folgenden Fehler: bei Abschalten der Abschwächerautomatik wird entgegen der Beschreibung kein '*' im Display angezeigt (Tnx Klaus-Dieter Schreiber).

F: Bei der manuellen Abschwächung geht bei Rechtsdrehung die Verstärkung zurück, die S-Meteranzeige wird reduziert. Bei mir ist der Begriff „Lauter“ mit Rechtsdrehung im Gehirn fixiert. Und bei der manuellen Einstellung geht es ja in erster Linie darum, nach Fuchswechsel die Lautstärke rasch anzupassen bzw. bei Automatik nachzukorrigieren. Solltest Du das nicht ändern?
A: Der Drehsinn des 'Abschwächers' bzw 'Verstärkungsstellers' war auch schon bei meinem 2m-Peiler eine endlose Diskussion. Die meisten Benutzer finden es so ok, wie es derzeit ist. Aber um das zu ändern musst Du nur 2 Zeilen im Code fjrx84.asm anpassen:
    M3012: lds R18,ABSBIN   ; Drehen ohne Drücken: Abschwächer stellen
           sbrc R17,0       ; Up Flag
           inc R18          ; 
           sbrc R17,1       ; Down Flag
           dec R18          ;
Einfach die inc- und die dec-Anweisung tauschen. (Bei der Software des 2m-Peilers fjrx2.asm findet man die selbe Codestelle beim Label UDABS:).


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