Oberflächengeothermie und Wärmepumpe


Lieber Wärme pumpen statt Geld!


Es gibt wenige Menschen die haben eine Ölquelle im Garten.

Es gibt viele Menschen die haben eine noch bessere Energiequelle im Garten.


Mit dem Kauf ihres Grundstücks haben Sie bereits einen unerschöpflichen Energielieferanten bezahlt.
Sie sollten diese kostenlose Energie nutzen.

Wird eine Wärmepumpe an die Erdwärme angeschlossen lässt sich Wärme und Kälte 3 bis 5 mal billiger erzeugen, als nur mit elektrischer Energie.

Geothermie ist für den Verbraucher immer verfügbar, rund um die Uhr, ohne Rücksicht auf Tages- oder Jahreszeiten, unabhängig von Wetter und Klima. Es wird der Wärmestrom vom Erdinnernen zur Erdoberfläche genutzt. Sie schont Umwelt, Klima, Bankkonto und beansprucht wenig Platz. Der Hauptanteil der Energie muss nicht über lange Strecken transportiert werden. Die Erdwärme besteht zusätzlich aus der im Sommer gespeicherten Sonnenenergie. In Bodenschichten tiefer als 100 m überwiegt allmählich der Wärmestrom aus dem Erdinnern.

Bereits ab 18 Meter Tiefe beträgt die Bodentemperatur im Sommer wie im Winter etwa 10 °C. Danach nimmt die Temperatur pro 33 m Tiefe in der erkalteten Erdkruste um ca. 1 °C in Mitteleuropa zu. Die Erdsonden können horizontal oder mit Bohrungen, die einen kleinen Fächenbedarf haben vertikal installiert werden. 

Schnitt eines Haus mit Heizungsanlage und im Garten verlegter Geothermierohre

Je geringer der Temperaturunterschied ist, umso effektiver arbeitet eine Wärmepumpe.
Eine Niedertemperaturheizung, wie zum Beispiel eine großflächige Fußbodenheizung sollte benutzt werden.
Eine Wärmepumpe kann auch mit Gas oder Wärmeenergie angetrieben werden. 
Eine Unterstützung durch Solarthermie ist sinnvoll.

Schnitt Wärmepumpe

Gegenwärtig sind vier verschiedene Arten von Wärmepumpen verfügbar.

Sole-Wasser-Wärmepumpen sind geschlossene Systeme und sind am meisten verbreitet. Hierbei wird ein Frostschutzmittelgemisch in Erdsonden gepumpt. Die aufgenommene Wärme wird über ein Wärmetauscher geführt. Ein Verdichter in der Wärmepumpenanlage bringt die Wärmeenergie auf ein höheres Temperaturniveau und stellt dann diese Nutzenergie dem Haus zur Verfügung.

Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind offene Systeme, die aus einem Ansaugbrunnen das zwischen 7 und 12 °C warme Grundwasser über einen Wärmetauscher wieder zurück in einen Schluckbrunnen führen.

Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärmeenergie der Umgebungsluft und es werden keine Kollektorflächen im Erdreich und Brunnen benötigt. Über den Wärmetauscher wird die Luft angesaugt. 
Dieser Kältekreislauf der Wärmepumpe hat einen schlechteren Wirkungsgrad als die Energieentnahme vom Wasser, aber dafür sind diese Anlagen preiswerter.
Während mit Luft aus einer elektrischen Kilowattstunde rund 3 kWh erzeugt werden können, sind es mit Wasser 4 bis 4,5 kWh. Oft ist eine Zusatzheizung erforderlich, weil bei Lufttemperaturen unter -7 °C die Luft-Wasser-Wärmepumpe schlecht arbeitet.

Luft-Luft-Wärmepumpen dienen der Nacherwärmung von Frischluft in Lüftungsanlagen. Hierbei wird über Lüftungskanäle die verbrauchte feuchte aber warme Luft aus der Küche und dem Badebereich abgesaugt und der Verdampferseite der Wärmepumpe zugeführt. An der Verflüssigerseite wird diese Wärme dem Frischluftstrom wieder zugeführt.

Im Internet auf www.geo-brandenburg.de befindet sich eine Karte aus der man die Eignung für Wärmepumpen eines Grundstücks entnehmen kann.

http://www.geosolar.de/


Der Bau einer Erdwärmeanlage mit Wärmepumpe ist teuerer als der Bau einer Öl- oder Gasanlage.
Nach 6 bis 12 Jahren wird die langlebige Erdwärmeanlage aber für die kommenden 80 Jahre billiger. 
In einem Altbau müssen mehr Heizkörper und ein zusätzlicher Heizwärmespeicherkessel installiert werden.
Der Speicherkessel überbrückt Ausschaltzeiten der Wärmepumpe in der die Stromkosten höher wären und 
mehr Heizkörperfläche senkt die Temperatur der Heizungsanlage für eine effektive Funktion der Wärmepumpe. Eine Wärmeisolation des gesamten Hauses sollte aber der erste Schritt sein.