Die Multi-Band-Koax-Antenne
Diese Antenne wird aus
Koaxialkabel und einem endgespeisten
Strahler gebaut und ist für mehrere Bänder zum senden
geeignet. Die Abschirmung des Koaxialstück "A+B"
endet auf beiden Seiten frei und ist so von dem Strahler glavanisch
isoliert. Aus diesem Grund ist auch ein breitbandiger Empfang
möglich. Diese Idee ist aus der koaxialen J-Antenne
entstanden, bei der der Kurzschluß zwischen Seele und
Abschirmung gegen ein Viertelwellenstück ersetzt wurde. Dieses
bildet ein Kurzschluß nur für Hochfrequenz, wenn
Viertelwellenresonazen oder deren Vielfache anliegen. Es wird
hier die erste Halbwellenresonanz eingegeben. Auf den
vielfachen dieser Frequenz ergeben sich so reele Impedanzen, die eine
optimale Anpassung erlauben. Auch auf der Hälfte der
eingegebenen Frequenz entsteht eine reele Impedanz, weil fast ein Dipol
mit Viertelwellenresonaz entsteht. Zur Optimierung dieser untersten
Sendefrequenz kann die Abschirmung mit einem zusätzlichen
Draht
verlängert werden. Das Koaxialstück wirkt
nun selbst als strahlender Teil der Antenne und sollte aus diesem Grund
frei hängen. Im Gegensatz dazu kann das
Koaxialstück bei Halbwellenresonaz oder deren Vielfache
aufgewickelt werden oder im Metallfahrzeug oder im Mast "verschwinden".
Das offene
Koax-Stück unter der Einspeisung
"B" wirkt als Viertelwellen-Sperrkreis und dämpft Signale die
etwa 0,75 unter der eingegebenen Frequenz liegen bis zu 30dB.
Wird z.B.
die Antenne für 145MHz ausglegt, dann wird der obere
UKW-Rundfunkbereich wirkungsvoll gedämpft. Zusätzlich
kann
sie im Amateur-UHF-Bereich und für Freuquenzen um 75MHz
benutzt
werden. Vielleicht kann man sie sogar für das 6m-Band als
Kompromissantenne benutzen. Wird die Anntenne für 7MHz
berechnet,
dann kann sie auch auf 3,5Mhz und 21MHz gut angepasst werden. Wird sie
für das VHF-Seefunkband ausgelegt, dann funktioniert sie auch
auf
dem 4m-Band und im UHF-Bereich als Sendeantenne. Erfahrungen mit
diesem Typ von Antenne bitte zu mir senden um mehr Angaben machen zu
können.