Die 1. Generation

Anfänge

Hannes Werner, DC9MD, Richard Rauh, DC8GZ, und Heinz WIttmann, DJ6OL, bauten im Frühjahr 1972 das erste 2m-Relais mit dem Rufzeichen DBØUA im Friedberger Wasserturm auf.
 

 

Die Empfangsantenne – ein »Sperrtopf«- Rundstrahler – befand sich an der Spitze des Turms.

Das Blechdach des Wasserturms ermöglichte eine ideale Entkopplung gegenüber der weiter unten rings um den Turm angebrachten vier Sendeantennen (HB9CV, später 4 Element Yagi). Diese waren jeweils 90° versetzt, um Rundstrahlcharakteristik zu erreichen.

 

 

 

Geräte der 1. Generation

Eigentlich ist es schon die 2. Generation, die hier beschrieben wird. Die ersten Geräte stammten noch aus den Fünfziger Jahren: NöbL-Surplus.

Hannes Werner, DC9MD, baute einen neuen Sender und Empfänger – in zeitgemäßer Technik, volltransistorisiert.
 

Dual-Gate-MOSFET-Transistoren für höhere Empfängerempfindlichkeit hatten in die Amateurfunkwelt Einzug gehalten, wie auch Hot-Carrier-Mischer für den erforderlichen Intermodulationsabstand eines Empfängers, der an einem exponierten Standort betrieben wird. Und VHF-Leistungstransistoren mit 10 Watt Ausgangsleistung waren mittlerweile auch für Funkamateure bezahlbar geworden.

Die Röhrengeäte hatten ihre Schuldigkeit getan und mussten der zeitgemäßen Technik weichen. Außerdem prangte nun an der Spitze des Wasserturms eine kollineare Antenne für den Relaisempfänger und die HB9CV-Sendeantennen wurden durch 4-Element-Yagis ersetzt.
 

 

Empfänger der Relaisfunkstelle von vorne

Empfänger der Relaisfunkstelle von hinten

     

Mikrocontroller gab es Anfang der Siebziger Jahre noch nicht. Einen Rufzeichengeber baute man damals der Einfachheit halber noch »optomechanisch« auf.

Diskret (mit Transistoren) aufgebaut auch noch die Ablaufsteuerung des Relais.
 

 

 

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Nachfolgend sind noch die einzelnen Baugruppen des Relais abgebildet.

Baugruppen geschlossen

  1. Rufzeichengeber und Ablaufsteuerung
  2. Empfänger 2 (Fernsteuerung)
    Antennenfilter, Konverter 145 - 9 MHz, Oszillator ZF-Verstärker und Demodulator
  3. Empfänger 1 (Relais-RX)
    Antennenfilter, Konverter 145 - 9 MHz, Oszillator ZF-Verstärker und Demodulator
  4. Netzteil (± 12 V), AOS (Roger-Piep), NF-Verstärker
  5. Topfkreisfilter für Sender
  6. Sender
    Oszillator, Modulator, Vervielfacher, Filter
  7. Sender
    Treiber, PA, Sender-Netzteil
     


 

Baugruppen geöffnet (von der Seite)

  1. Rufzeichengeber und Ablaufsteuerung
  2. Empfänger 2 (Fernsteuerung)
    Antennenfilter, Konverter 145 - 9 MHz, Oszillator ZF-Verstärker und Demodulator
  3. Empfänger 1 (Relais-RX)
    Antennenfilter, Konverter 145 - 9 MHz, Oszillator ZF-Verstärker und Demodulator
  4. Netzteil (± 12 V), AOS (Roger-Piep), NF-Verstärker
  5. Topfkreisfilter für Sender
  6. Sender
    Oszillator, Modulator, Vervielfacher, Filter
  7. Sender
    Treiber, PA, Sender-Netzteil
     


 

Baugruppen geöffnet (von der Seite)

  1. Rufzeichengeber und Ablaufsteuerung
  2. Empfänger 2 (Fernsteuerung)
    Antennenfilter, Konverter 145 - 9 MHz, Oszillator ZF-Verstärker und Demodulator
  3. Empfänger 1 (Relais-RX)
    Antennenfilter, Konverter 145 - 9 MHz, Oszillator ZF-Verstärker und Demodulator
  4. Netzteil (± 12 V), AOS (Roger-Piep), NF-Verstärker
  5. Topfkreisfilter für Sender
  6. Sender
    Oszillator, Modulator, Vervielfacher, Filter
  7. Sender
    Treiber, PA, Sender-Netzteil
     


 

 

Der Konstrukteur und Erbauer der ersten Relaisfunkstelle DBØUA nach getaner Arbeit: Hannes Werner, DC9MD [etwa 1974].

Die Bilder stellte Hannes, DC9MD, freundlicherweise zur Verfügung.

 

 

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