Geografische Lage
Das Fichtelgebirge gehört zu den Mittelgebirgen Deutschlands und liegt im Nordosten Bayerns. Es gliedert sich morphologisch in einen aus mehreren Gebirgszügen zusammengesetzten, hufeisenförmig gelagerten Gebirgsstock. Im wesentlichen sind zu nennen das Zentralmassiv mit Schneeberg, Ochsenkopf und Kösseinezug, der nördliche Waldstein- und Kornbergzug und der südliche Teil mit Steinwald, Reichswald und Kohlberg. Im Nordosten des Fichtelgebirges schließt sich das Erzgebirge, im Südosten der Oberpfälzer-, Böhmer- und Bayerische Wald an. Nordwestlich lassen sich der Frankenwald und Thüringer Wald geologisch klar abgrenzen. Im Südwesten schließt sich das morphologisch völlig andere Fränkische Bruchschollenland an.

Das Fichtelgebirge ist ein "Granitgebirge" mit Höhen über 1000m, von einem Mantel älterer kristalliner Schiefer umgeben und durchsetzt, im Süden von Vulkansystemen verschiedener Perioden mannigfach durchbrochen. Der Gesteins- und Mineraliensammler findet hier auf engsten Raum vielfältige Zeugnisse der Erdgeschichte.
Nabel Deutschlands oder Herzbrunnen Europas nannte man in früherer Zeit das Fichtelgebirge, denn hier entspringen vier bedeutende Flüsse, die in vier Himmelsrichtungen abfließen: Weißer Main, Sächsische Saale, Eger und Fichtelnaab. Zahlreiche Moore und Sümpfe, die unter Naturschutz stehen, sind wertvolle Wassersammler. Über das Mittelgebirge verläuft die europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzen Meer.
Übrigens ist das Fichtelgebirge geologisch wesentlich älter als die meisten Hochgebirge, wie z.B. die Alpen!
Die beiden höchsten Berge des Fichtelgebirges sind mit 1024m der Ochsenkopf und mit 1051m der Schneeberg.

Der Schneeberg (Koordinaten: 11° 51' 17" Ost, 50° 03' 11" Nord, WW-Locator JO50WB) war bis 1989 ein wichtiger militärischer Horchposten der Bundeswehr und der US Army. Nachdem kein Bedarf mehr an dieser Einrichtung bestand, wurden die Gebäude vom Militär geräumt und es bot sich die Möglichkeit, in diesem ehemaligen militärischen Sperrgebiet auch Amateurfunk zu betrieben.
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Besonders wichtig für uns war und ist der von der Bundeswehr errichtete Turm mit ca. 75 m Höhe, der in seiner oberen Hälfte Antennenplattformen bietet. Dieser ganze obere Teil ist von einer HF-durchlässigen Kunststoffhaut umgeben, so daß Antennen, aber auch Geräte, witterungsgeschützt im Inneren des Turmes aufgestellt werden können. Leider ist die aktuelle Situation nicht sehr positiv (siehe Startseite). |
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Noch ein paar Impressionen aus dem Fichtelgebirge:
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Vielleicht bekommt der eine oder andere bei diesen Bildern Lust, mal seinen Urlaub im Fichtelgebirge zu verbringen? Wir würden uns sehr darüber freuen! |
letzter Update am 11.09.2011