Hi Fidelity

 

Das Team

Die Tatsache, dass die simple Aneinanderreihung sogenannter Testsieger noch keine Garantie für aussergewöhnlich guten Klang darstellt, gehört mittlerweile zum geläufigen High-End-Know-how.
Hin und wieder fallen bestimmte Gerätekombinationen durch ein ungewöhnlich gutes klangliches Endergebnis auf.
Zum Beispiel das erfolgreiche Teamwork zwischen angelsächsischen HIFI Komponenten von MUSICAL FIDELITY, CREEK, Audio Linear, Linn  sowie RESON.

 

Die B1- Familie von Musical Fidelity:                            

In den Geräten der B1 - Familie hat Musical Fidelity die Idee realisiert, mehr in Elektronikbauteile und weniger in Gehäuse und Bedienelemente zu investieren. als man es im allgemeinen bei anderen Produkten vorfindet. Das Resultat ist ein Linie von Vollverstärker, einen Tuner und eine CD-Player, die wirklich eine erstaunliche Musikwiedergabe bieten. Kurzum, die B1 - Familie bietet viel Inhalt und produziert erstaunliche Ergebnisse aus ökonomisch gefertigten gut gestalteten Gehäusen.

Vollverstärker: Musical Fidelity B1                                 

Der B1 reproduziert Musik ehrlich und puristisch. Bei erschwinglichem Preis bietet er eine lohnenden Einstieg in die klangvolle Welt von Musical Fidelity.
Sauber und voller Details zeichnet der B1 ein kraftvolles, begeisternd dynamisches Musikspektrum und kontrolliert sein tief hinabreichenden Bass selbst bei grössten Anforderungen - Leistungsmerkmale, die man gemeinhin mit weitaus teureren Geräten verbindet. Zusammen mit adäquaten Tonquellen und Lautsprechern guten Wirkungsgrades bildet der B1 eine eindrucksvolle Musikanlage mit großem Potential.

CD-Player: Musical Fidelity CD1                                      

Der CD1 ist Musical Fidelitys erster Beitrag als Hersteller von CD-Plattenspielern. Er passt optisch zu allen Geräten der B1-Familie. Der B1 verfügt über einen bewährten, ruhig laufenden Antrieb und Funktionen wie indizieren, repetieren, programmieren, scannen und tracken, die auch über die Fernbedienung steuerbar sind.
Das kann heute eigentlich jeder CD-Player. Nicht verwunderlich für Musical Fidelity haben die den CD1 über das Normale hinaus mit einer hochwertigen Leseoptik ausgestattet, deren Signale von einer aufwendigen Wandler-Elektronik umgesetzt werden. Der koaxiale und der optische Digitalausgang des CD1 ermöglichen den Anschluss von externen Wandlersystemen

Lautsprecher: Creek CLS10S                  

Die CLS10S Lautsprecher bringen, ganz in Creek Tradition, schon sehr viel Musikalität für wenig Geld. Trotz der äusserst geringen Abmessungen ermöglichen sie bereits, in Kombination mit den 60 cm hohen Lautsprecherständern von Goldring, sehr offenen, lebendigen Klang.

Plattenspieler: Audio Linear TD-4001                              

Der Audio Linear TD-4001 ist ein Produkt aus
dem Hause JA Mitchell  aus England.
Ausgestattet mit dem Klassiker SME 3009
und als Abtaster wird von Linn das K5 eingesetzt.
                                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                                          

Von Mitchell stammt auch der Transcriptor
Hydraulic Reference der heute im Museum
of Modern Art in New York ausgestellt ist.                      
 



 

 

Transrotor der frühen 80er Jahre, die Blattfederaufhängung war neu und sehr effektiv, die Ähnlichkeit zu Transcriptor und Mitchell Produkten war bedingt durch den Hersteller.
 

 

 

 

 

 

Kostenloses Klangtuning

Die meisten Audioanlagen werden durch die Kombination verschiedener Einzelgeräte erst im heimischen Wohnzimmer zusammengesetzt. Man stellt die Geräte auf den vorgesehenen Platz, steckt den Netzstecker in die Steckdose und verbindet die Geräte mittels NF-Kabel miteinander. Die Wiedergabequalität der Audioanlage kann alleine durch die richtige Polung der Netzstecker wesentlich verbessert werden. Die Wiedergabe wird räumlicher und detailreicher, da die NF-Kabel nicht mehr mit dem Transport unerwünschter Ausgleichsströme belastet werden.
 

Die galvanische Trennung ist bei Transformatoren nie ideal. Die magnetische Kopplung sowie der Isolationswiderstand von der Primärwicklung (230 Volt) zur Sekundärwicklung sind auf Grund Kapazitäten, die sich durch aufeinander liegenden Wicklungen ergeben, nicht unendlich. Es ergeben sich kapazitive Wirkungen zwischen der Primär- (Netzseite) und der Sekundärseite des Transformators. Diese gebildetet Kondensatoren sind leitend für Wechselströme. Die Leitfähigkeit nimmt mit steigender Frequenz zu. Die Kondensatoren bilden eine Verbindung zwischen der Netzseite und dem Signalbereich der Audiogeräte. Durch den sinkenden Wechselstomwiderstand werden gerade bei hochfrequenten Störungen die höchsten Ausgleichsströme fließen. Es werden in Abhängigkeit von der Phasenlage (Polung des Steckers) mehr oder minder Störungen auf das Metallgerätegehäuse induziert und Ausgleichströme fließen über die Masse.

Ist das Gehäuse des Audiogerätes nicht direkt mit dem Schutzleiter verbunden, kann dies messtechnisch ermittelt werden. Dies ist immer der Fall bei schutzisolierten Gehäusen. Erkennen kann man diese Geräte an einem zweipoligen Netzstecker (Eurostecker). Bei Schutzkontaktsteckern (Schukostecker, drei polig und rund) kann dies mit dem Anklemmen eines Ohmmeters oder Durchgangsprüfer zwischen Gehäuse und dem Schutzleiter, des nicht in der Steckdose befindlichen Netzsteckers, herausgefunden werden. Besteht eine Verbindung zwischen Gerätemasse und Schutzleiter, ist keine Messung möglich.

Zur Messung der Störspannung wird ein hochohmiges Spannungsmessgerät (z.B.: Analogmessgerät mit min. 20kOhm/Volt Eingangswiderstand oder Digitalmultimeter) mit 230V Wechselspannungsmessbereich benötigt. Diese Geräte gibt es im Elektronikhandel schon für unter 10 Euro zu kaufen.

Die Audiogeräte werden an der vorgesehenen Netzsteckdose angeschlossen. Die NF-Verbindungen (Chinchleitungen) müssen alle entfernt werden. Mit dem Spannungsmessgerät kann nun zwischen der Signalmasse (der äußere Kontakt einer Chinchbuchse) und einem freien Schutzleiteranschluß der Steckerleiste die Störspannung gemessen werden. Vorsicht ! Die Störspannung kann bis zu 120 Volt betragen (statische Spannung). Nun wird der Netztstecker herausgezogen und um 180° verdreht wieder in die Netzsteckdose gesteckt. Die Messung wird wiederholt und beide Messwerte miteinander verglichen. Eine der beiden Netzsteckerpolungen sollte eine geringere Störspannung erzeugen. Die Netzsteckerpolung mit der geringeren Störspannung ist die Richtige. Ist die richtige Netzsteckerpolung herausgefunden, werden an der Netzsteckdose und an dem Netzstecker Markierungen angebracht. Hiermit wird eine erneute Überprüfung nach Umstecken vermieden.

Ist eine Messung nicht möglich, kann die richtige Steckerpolung nur "herausgehört" werden. Musikstücke mit einer natürlichen Räumlichkeit (Klassik oder Orchestermusik) eignen sich hierzu am besten. Zuerst wird die richtige Netzsteckerpolung bei den Quellgeräten (z.B. CD-Player) ermittelt, danach arbeitet man sich in der Kette bis zum Endverstärker durch.

 

Die Musik

Meine speziellen Musik Tips:

Harry Belafonte - At Carnegie Hall - Classic Rec.  Doppel LP und Doppel CD

Dieser legendäre Life-Mitschnitt von der Carnegie Hall von 1959 ist ein Leckerbissen für jeden Audiophilen und wird nur noch durch die analoge Pressung auf Black Disc übertroffen . Die Möglichkeit des Direkt-Vergleichs digital:analog macht die klangliche Überlegenheit der analogen Wiedergabe erst deutlich ( eine adäquate High End Anlage vorausgesetzt )
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Robbie Williams  - Swing When You're Winning  CD / LP*
                                   *
(Auf der LP fehlt das letzte Stück und die Qualität ist nicht so berauschend)

Entstanden ist die Idee während der Aufnahmen zum Soundtrack für Bridget Jones, zu dem Robbie den Klassiker "Have You Met Miss Jones" beisteuerte. Tatsächlich aber verehrt Robbie das so genannte Ratpack schon von jeher, das Trio Dean Martin, Sammy Davis junior und vor allem Frank Sinatra, und ihnen widmete er auch dieses Album. Wie wir bereits seit dem Queen-meets-Robbie-Song "We Are The Champions" wissen, kniet sich Robbie in seine Projekte in fast ungesunder Weise hinein. Robbie "war" damals Freddie Mercury. Und nun ist er mit einer unglaublichen Perfektion zu Frank Sinatra mutiert. Jedes Fitzelchen seiner Erscheinung, die Kleidung, die Fotosession, die Bewegungen und vor allem die aufwändige Instrumentierung mit dem kompletten London Session Orchestra und einigen Dutzend zusätzlichen Bläsern lassen Frankies Person und seinen Crooner-Sound der 50er und 60er wieder auferstehen. Wir hoffen nur, dass Robbie sich nicht an die Liter von Whiskey gewöhnt, die Frankieboy während seiner Konzerte in sich hineinschüttete.

HIFI TEST (01/02)
Wer angesichts seiner Entertainer-Qualitäten prophezeite, Robbie könne einmal ähnlich souverän wie Tom Jones seinen Lebensabend fristen, sieht seine seherischen Fähigkeiten längst übertroffen. Williams' Altersreifewerk kommt schon mit 27. Mit Frank Sinatra als geistigem Paten, unterstützt vom brillanten London Session Orchestra, ergötzt sich der junge Wilde an Standards, die einst Dean Martin oder Sammy Davis jr. berühmt machten. Ob "Mr. Bojangles" oder "Mack The Knife", im intimen Barsound oder fettem Big Band-Arrangement - Robbie meistert alles souverän, hat eine Menge Spaß dabei und sorgt für Kurzweil beim Trip ins frühe Hollywood, zu Fred, Ginger, Musicals und Gangsterepen. Vom Rock-DJ zum klassischen Crooner - das Kunststück gelingt nur Williams.

 

Audiophiler Klassiker  - Jazz at the Pawnshop   CD*
*(Diese CD ist eigentlichem JEDEM Audiophilen bekannt, gehört sie doch schon seit Jahren zum Grundrepertoire bei Vorführungen......und dies vollkommen zu Recht !!!)

Die CD wurde bereits 1975 in einem kleinen, aber deshalb nicht weniger feinen Jazzclub in Schweden aufgenommen, der unter Jazzliebhabern rund um die Welt bekannt ist: Der Stampen in Stockholm. Die intime und direkte Atmosphäre, die diese CD vermittelt, ist nicht über irgendwelche aufnahmetechischen Tricks erreicht worden, sondern sie bildet einfach nur originalgetreu die Realität nach. Wen es stört, daß im Hintergrund und vor allem zwischen den Stücken Gläserklirren, Gemurmel, Geldklappern, etc. zu hören ist, der sollte sich lieber weiterhin Studio-CDs kaufen. Allen anderen wird bei dieser CD eine Gänsehaut über der Rücken laufen, so unmittelbar wird die Atmosphäre dieses kleinen, lebendigen Jazz-Clubs greifbar. So ist es dann auch nicht verwunderlich, daß man stellenweise den Eindruck hat, daß man mitten im Publikum sitzt und daß alle Instrumente fast auf der gleichen Stelle stehen, denn die Bühne ist dermaßen klein, daß die Musiker gerade so Platz darauf haben, und das Publikum sitzt wirklich bis direkt davor. Über die Stücke braucht man keine großen Worte verlieren, denn es sind überwiegend bekannte Jazz-Standards, die hier erfrischend und mit unglaublicher Spiellaune interpretiert werden. Besonders erwähnen sollte man vielleicht noch die Version von "Take five", die mehr als unkonventionell, aber dafür umso hörenswerter ist.

The Rat Pack / Live at the Sands
 

"Es gibt keinen besseren Sinatra als einen Sinatra im Smoking", bemerkte ein Zeitgenosse. Wie recht er hatte, ist auf dem Livemitschnitt in einem Nachtklub The Rat Pack Live At The Sands zu hören, u.a. mit Dean Martin und Sammy Davis jr.

Es ist der legendärste Nightclub-Act aller Zeiten, der in dieser Form hier erstmals auf CD präsentiert wird. Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jr. hatten sich allesamt längst als professionelle Entertainer etabliert, als sie begannen, die Hotelbühnen in Las Vegas unsicher zu machen. Es war im Jahr 1960, als Frank Sinatra im dortigen Sands-Hotel erstmals "Let's Start The Action!" rief und mit seinem eingespielten Team einen Auftritt hinlegte, der dem Begriff "Nachtleben" mit einem Mal eine völlig neuartige Bedeutung einhauchte.

Was den besonderen Charme des Albums The Rat Pack Live At The Sands ausmacht, ist dass es den Zuhörer mühelos nahezu vier Jahrzehnte zurückversetzt, in den legendären Copa Room, in dem der rund 70-minütige Mitschnitt entstand. Geradezu umwerfend wirkt die Präsenz des Publikums: Gelächter, Gläserklingen sowie die ungekürzten Live-Moderationen zwischen den Stücken, lassen die entsprechende Stimmung aufkommen. Was für ein Vergnügen zu hören, wie sich Dean, Frank und Sammy die Gags wie Bälle zuwerfen, um sich dann wieder souverän ihrem musikalischen Können zuzuwenden. Begleitet werden sie von großem Orchester, das mit traumwandlerischer Sicherheit die komplette Skala von Stilrichtungen und Emotionen beherrscht und hier im typischen Sound von Capitol Records wiederaufersteht. Musikalische Highlights sind zweifellos Dean Martins Interpretationen von "June In January" und "Via Veneto", Frank Sinatras "I Only Have Eyes For You" und "Luck Be A Lady" sowie Sammy Davis jr.'s Version von "The Lady Is A Tramp".

Vom ersten bis zum letzten Takt wird deutlich, dass das Trio sein Publikum jede Sekunde voll im Griff hat, eine Kunst, die heute eher zur Seltenheit gehört. Die CD The Rat Pack Live At The Sands ist eindrucksvoller Beweis dafür, wie geistreich, amüsant und zugleich musikalisch anspruchsvoll gute Unterhaltung sein kann.

 

Ella & Louis Sing Gershwin


Jeder für sich alleine ist schon eigentlich das Beste, was es im Jazz je gab. Aber zusammen schaffen es die Beiden jedesmal aufs Neue, mich zu verzaubern. Perfekte Coolness mit viel Gefühl. Zwei Stimmwunder, die es immer schaffen, auch meine schlechteste Laune zu bessern. Duetts gab es viele in der Musikgeschichte, aber wohl keines, das zwingender wäre. Diese Cd ist ein Stück unvergängliche Jazzgeschichte mit den beiden wohl eindringlichsten Stimmen, die es jemals zu hören gab. Möge ihr Geist uns ewig verzücken.
 

 

Miles Davis Kind of Blue [ORIGINAL RECORDING REMASTERED]

Das ist die einzige Jazzplatte, die auch Leute besitzen, die sonst keinen Jazz hören. Und mit gutem Grund. Die Band allein ist schon außergewöhnlich (und ein Beweis für Miles Davis' meisterhaftes Talent, Formationen zusammenzustellen, wenn nicht gar einer für die Existenz Gottes). Mit dabei sind John Coltrane und Julian "Cannonball" Adderley an den Saxofonen, Bill Evans am Klavier (mit Ausnahme von Wynton Kelly bei "Freddie Freeloader") und die fantastische Rhythmusgruppe aus Paul Chambers am Kontrabass und Jimmy Cobb am Schlagzeug.

 

Coltranes Strenge am Tenor steht Adderleys funky Feeling am Alto gegenüber, mit Davis als Moderator zwischen den Temperamenten und Bill Evans als Magier einer ruhigen Klangfläche, auf der sich die anderen bewegen können. Zugleich sorgt die rhythmische Partnerschaft von Cobb und Chambers dafür, die Gesetze des Timings auszuhebeln. Es wurde die Schlüsselaufnahme des modalen Jazz, einer Musik, die frei von den Normen der Harmonien und den Formen von Popsongs sich entwickelte. Unter Davis Obhut wurde es eine schwerelose Musik, aber auch eine, die sich dem Hintergrund verweigert. Im Rückblick erscheint jede Note perfekt und jedes einzelne Stück schreibt unerbittlich seine eigene Zukunft fest.