dxpedition kanalinsel jersey 2001

 

im Zeitraum vom 02.03.2001 bis zum 08.03.2001
haben folgende Mitglieder des OV N47/ N01 die
die Kanalinsel Jersey besucht :                             

Michaela Kerski, DL3YMK
Torsten Gondek, DH3YMG
Heinz Wille, DC1YHW
Ansgar Hartwig, DG5YAH

Am Nachmittag waren die beiden Autos endlich gepackt, gegen 16 Uhr verliessen wir Lette (QTH von Ansgar) in Richtung Ruhrgebiet. Kurz vor der belgischen Grenze wurde noch mal getankt und mit der guten alten D-Mark bezahlt. Schnell durch Belgien und rein nach Frankreich. Bald kam die Einfahrt in die Mautstrecke nach Paris. (Wenn die deutschen Autobahnen auch mal so gut und frei wären). Kurz vor Paris zahlten wir die erst Maut und durften nun erstmal wieder kostenlos weiterfahren. Danke der guten Routenplanung war der Weg bis hier her recht gut gelaufen. Aber dann kams dicke, eine 3 fach Weggabelung der Autobahn. Also testeten wir alle 3 Möglichkeiten bei der wir nicht nur die Randbezirke sondern auch die Innenstadt von Paris kennen lernten. Wir sahen nicht nur den Triumphbogen, den Eifelturm sondern fuhren auch durch das nächtliche Diplomatenviertel. Natürlich passten wir uns auch schnell den Fahrgewohnheiten der Einwohner an, Hupten statt zu Bremsen oder sahen die Ampeln mehr als nächtliche Beleuchtung an. Alles in allem fanden wir nach einem kurzen Zwischenstopp an einer Tankstelle aus Paris heraus. Der Weg führte über eine sehr leer Autobahn Richtung Le Mans und weiter über Landstrassen nach St. Malo, der Hafenstadt.
Knapp 3 Stunden vor dem 1. Ablegen der Fähre nach Jersey kamen wir am Hafen an. Alles war leer und verlassen. 90 min vor dem Ablegen machte ein kleines Kassenhäuschen auf und wir stellten uns in die kleine Schlange. Vorn angekommen machte man uns dann mit Händen und Füßen klar das es hier keine Ticket gibt sondern nur kontrolliert werden. Schnell ins Haupthaus und Tickets gekauft. Wieder war die Sprache "France" bis endlich jemand gefunden war der uns auch in englisch Bedienen konnte. Denn es mussten allerlei Angaben gemacht werden, schließlich zahlten wir pro Auto mit 2 Personen schlappe 750 DM!!!. Immerhin für Hin- und Rückfahrt.

So nun konnten wir endlich einchecken. So ging es nun also rauf auf die tolle High-Speed Fähre. Mit einer max. Geschwindigkeit von 35 kn ging es in Richtung Jersey. Im Hafen angekommen ging es runter vom Schiff und nicht wie sonst üblich in den ZOLL. NEIN, es war die ZEIT von MKS (Maul und Klauenseuche). Erstmal wurden die Reifen abgespritzt und es hieß aussteigen und die Füße auf einer getränkten Matte abtreten. Eigentlich waren dort auch Infoposten die einem die Gefahren erklären sollten, aber das schien für Deutsche nicht zu gelten, denn wir wurde ohne eine Erklärung zum Zoll gelassen. Hier wurden wir jedoch nur lässig durchgewunken, man hatte wohl keine Lust auf sprachliche Verständigungsprobleme.

Linksverkehr:
Es lagen noch ca. 7 km vor uns. Allerdings Linksverkehr an den wir uns aber schnell gewöhnten. Von St Helier, der Hauptstatt, ging es nun Richtung St Ouen im Nordosten der Insel. An einer Tankstelle fragten wir nach unserer Unterkunft. Die Tomatenfarm der Familie Grantez wahr glücklicher Weise bekannt und so fanden wir Recht schnell unsere Behausung.

Wie sich bei einem Rundgang schnell herausstellte, konnten wir mit der Unterkunft sehr zu frieden sein. Die Antennen konnten direkt nebem dem Haus auf einer Rasenfläche aufgebaut werden (Vermieterin hatte nur Angst, ob wir das auch alles wieder Abbauen!). Auch die gesamte Wohnung war recht gut für uns geeignet.