Wettersat

 

Neben unzähligen Amateurfunksatelliten, wird die Erde
auch von Wettersatelliten umkreisst

Die zur Zeit aktiven Wettersatelliten kann man in zwei Klassen aufteilen. Zum einen die umlaufenden Satelliten (NOAA, METEOR), die in einerBahnhöhe von etwa 900 km die Erde umkreisen, und zum anderen in Satelliten, die sich auf einer geostationären Bahn befinden (METEOSAT,GMS, INSAT, ...). Diese erscheinen einem Beobachter auf der Erde als unbeweglich. Beide machen im Prinzip das gleiche: Sie sammeln Daten undsenden Sie zur Erde. Außerdem gehorchen Sie beide den Keplerschen Gesetzen. Diese sind jedoch etwas zu komplex, als das man sie hier schnell und verständlich erklären könnte.

Um den Globus herum werden sechs betrieblich genutzte geostationäre Wettersatelliten unterhalten und zwar im Bereich fünf bestimmter Positionen.

Diese Satelliten liefern eine globale Abdeckung der nicht-polaren Gebiete. Die Abbildung unten zeigt die Gebiete, die von diesen fünf Blickpunkten aus beobachtet werden

Bereiche, die von den geostationären Wettersatelliten beobachtet werden. Die durchgehende Linie stellt die Sichtgrenze dar; außerhalb dieses Bereiches kann ein Satellit nichts sehen. Die gestrichelte Linie umschließt den Bereich, in dem der Satellit nützlicheDaten erfassen kann; in diesem Bereich steht der Satellit mindestens 10° über dem Horizont.

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