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Koaxiale Anpassung für 28 Ohm Antennen.


Seit Jahren bin ich ein Fan der Antennen, die DK7ZB simuliert hat und deren Gewinnangaben sich nach dem Nachbau problemlos nachvollziehen lassen.

Einzig die Transformationsanpassung war mir immer ein Dorn im Auge. Viel zu viele Möglichkeiten ungewollt etwas falsch zu machen und den mühsam erkämpften Antennengewinn zu verschenken.

Immer wieder die Fragen, verwende ich ein gutes Kabel, mag der Verkürzungsfaktor stimmen und ähnliches.

Ich verwende nun einen koaxialen Trafo aus Messingrohr, der alle Anforderungen, wie sein Bruder aus Kabel erfüllt und sich für jedermann problemlos aus Materialien, die im Modellbauhandel zu bekommen sind, herstellen lässt. Der Trafo ist 1/4 Wellenlänge lang. Auf einen Verkürzungsfaktor ist nicht zu achten.

ZL_deu

Es wird ein koaxialer Trafo benötigt, der sich nach der angegebenen Formel berechnen läßt. Es ergibt sich ein Wert von 37,42 Ohm, wenn Z1 mit 28 Ohm und Z2 mit 50 Ohm angenommen wird. Es wurde nun nach der Möglichkeit gesucht, mit einfach erhältlichen Materialien einen solchen Trafo aufzubauen. Im Modellbauhandel (Graupner) gibt es ein Messingrohr mit einem Innendurchmesser von 10mm. Nach der unten gezeigten Berechnungsformel eignet sich ein Innenleiter mit einem Aussendurchmesser von 5,4 mm.

calc_tube_deu

Es wir nun der 5,4 mm Innenleiter auf den Innenleiter einer N-Normbuchse gelötet. Der Außenleiter darüber gestülpt und mittig auf das Gehäuse der N-Normbuchse gelötet. Es ist daruf zu achten, das diese Lötstelle “Wasserdicht” wird. Also rundum gut säubern und verlöten. Am Antennenseitigen Ende des Trafos wird, mit einer dünnen Scheibe aus Dielektrikum von RG-213, der Innenleiter im Aussenleiter zentriert. Der Transformator wird, um die Antenne zu Symmetrieren, nur mit der Buchse auf dem Boom geerdet.

Blick in den Anschlusskasten.
Die Anpassung wird nur mit der N-Buchse geerdet.

Ich halte diese Anpassung für eine überschaubare Lösung. Wer sich vor ein wenig Mechanik nicht scheut, kann diese Anpassund eher realisieren, als die ungewisse Lösung mit dem 75 Ohm Koaxialkabel. An dieser Stelle sei aber darauf hin gewiesen, dass auch die Kabelanpassung von DK7ZB ihren Dienst tut. Ich besitze eine Reihe von Antennen, die mit diesem Kabeltrafo exzellent arbeiten

Ich bin an Rückmeldungen interessiert. Haben Sie den 28 Ohm Match aufgebaut? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht. Lassen Sie mich an ihren Erfahrungen teilhaben. Schicken Sie mir ein E-Mail.

Die folgenden Bilder stammen von Peter, DJ4TC. Er hat den Anpasstopf nach oben beschriebenem Rezept mit gutem Ergebnis, für 144 MHz, nachgebaut

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