Stefan hat vor ein paar Wochen, die Petromax Lampe von meinem Papa "geerbt".
Mein Papa sagte:"Ihr könnt sie gebrauchen, bei mir steht sie sowieso nur rum. Bei euch ist sie gut aufgehoben, ausserdem muss sie mal überholt werden."
Von dem Zeitpunkt an, brauchte ich mich nicht mehr fragen: Wo ist Stefan?
Denn ich wusste, das er im Keller ist und an der Petromax arbeitet. (-:
Jetzt sieht die Lampe wieder schick aus, auch wenn die Reparatur noch nicht abgeschlossen ist.

So sah die Petromax aus, als Stefan sie bekommen hat.

So sieht sie jetzt aus, fast wie neu!

Und wie schön sie leuchtet!

Auch ein Modell 829B 500HK von der Bundeswehr, Baujahr 10/1959.
Die Lampe war mit dem Schild für Benzinbetrieb ausgerüstet, hatte aber den Petroleum Wendelvergaser. Daher wurde die Lampe sicher nur einmal mit Benzin gefüllt und ausprobiert, das heisst sie war oben rum total verrusst und der Vergaser und Innenmantel waren noch nie auf Betriebstemperatur gekommen, was man an den fehlenden Anlassfarben sehen konnte.
Ruß abgeputzt, Benzinreste entfernt, Dichtungen aus Gummi erneuert, Pumpenleder gefettet, getankt (natürlich Petroleum), einen neuen Glühstrumpf abgeflammt, Funktioniert!
Das Schild hat Stefan mit einem Sammlerkollegen aus dem
Pelam-Forum getauscht, nun steht "Nur für Petroleum" dran, so wie sich das gehört.
Als erfreulichen Nebeneffekt haben wir nun auch die Original BW-Transportkiste dazu.
Stefan hat mir versprochen: "Das ist nun aber wirklich die letzte Lampe!"

Als erstes eine Feuerhand Atom 75, Baujahr 1936-37 zu erkennen am "alten" Schriftzug auf dem Tank. Diese Lampe ist von Stefan Urgroßvater aus Schleiz, lt. Bodenstempel in Schleiz verkauft worden. Die Zinnschicht ist bis auf ganz kleine Roststellen intakt, und die Abdichtfunktion am Docht funktioniert auch noch prima.

Eine FROWO 50 Baujahr vermutlich nach 1974, da in der DDR mit Mark der DDR bezahlt, laut Preisschild am Boden. Die Laterne neigte zu Flugrost am Kamin und Stefan hat sie daher mit Zink-Alu Lack auf Acrylbasis lackiert. Diese Beschichtung ist sehr Temperaturfest (Abgasstrom einer PX, ca. 800°C).

Eine Bat 159 Made in GDR, Baujahr ? Macht sehr schönes Licht und ist rundum mit intakter Zinnschicht.

Vorher
Ein BAT Camping Kocher. Baujahr schätzungsweise 50'er Jahre.
Der Kocher lief auf anhieb, musste nur poliert werden. Der Rost und die St&umml;tzen wurden mit Zink-Alu lackiert.
Der Kocher besitzt einen "Roaring Burner" dieser ist windunanfälliger und kocht 1 Liter Wasser in ca. 7min!
Nachher


Eine BAT 158 mit Original gemarktem bedrucktem Glas.
Diese Laterne war ungebrannt, aber jetzt muss sie leuchten!
An der Laterne war nichts außer abstauben zu tun.

Ein Mademsa Foguita II Petroleumofen, dieser Ofen ist neueren Baujahrs, aber macht schön Wärme.
Er eignet sich hervorragen als Terrassenheizer unter dem Tisch.

Vorher
Eine BAT 158 mit rotem durchgefärbtem Glas, die Laterne war fast komplett mit Flugrost ¨berzogen und der Brenner fehlte.
Ein 24h Bad in Zitronensäure löste den Rost, danach wurde sie mit Alu-Zink lackiert.
Ein passender Brenner war noch in der Bastelkiste vorhanden. Nun sieht sie wieder gut aus und macht stimmungsvolles Licht.
Nachher


Vorher
Eine Vulcano 532 Benzinlötlampe.
Diese war vom Vorbesitzer mit Spiritus gefüllt worden, welcher im Tank einiges an Grünspan erzeugte, nachdem sie poliert wurde und alle Dichtungen durch selbstangefertigte Neue ersetzt wurden, läuft sie wieder prima!
Man kann damit den Grill anzünden oder Hart löten, denn die Leistung ist höher als bei einem 2000°C Propanbrenner aus dem Baumarkt.
Nachher


Ein HASAG 30 Spirituskocher.
Der Kocher ist noch nicht restauriert. Der Tank hat einige Alterungsrisse.

Mareikes Petromax
Bei dieser Lampe handelt es sich um ein Modell 532/500CP. Dieses Bauart besitzt keinen Rapidstarter sondern nur eine Vorheizschale für Spiritus. Entsprechend sind Tragegestell und Zentrierboden ohne die Öffnungen dafür.
Diese Lampe ist eine aus Chinesischer Produktion.
Die Lampe musste in Natronlauge von altem Schmutz befreit werden, des weiteren war eine Tankinnenreinigung erforderlich und es wurden alle Dichtungen erneuert.
Im Moment ist diese Lampe auf Spiritusbetrieb umgebaut, bei dem ich aber nur die Düse gegen eine auf 0,5mm aufgebohrte und den Keramikbrenner gegen einen modifizierten getauscht habe. Beim Brenner habe ich das Innere mit einer Schicht Ofendicht versehen und die Äußere Lochreihe dabei verschlossen. Im Niederdruckbetrieb läuft die Lampe hervorragend, sie pulst nicht und ist nicht so extrem hell, ich schätze mal 100-150HK.

Feuerhand 276Stk120
Eine FH Sturmkappe mit 120h Tank, Baujahr Mai 1967. Ehemals Fa. Gottfried Puhlmann, gemarkt auf dem Tankoberteil. Das ist eine Tiefbaufirma aus Berlin.
Diese Lampe wurde über die gelbe Originallackierung noch blau angestrichen.
Die Lackschichten habe ich in zwei Tagen im Abflussfreibad entfernt, danach mit Alu-Zink beschichtet, denn die Verzinnung war an einigen Stellen nicht mehr vorhanden.
Danach musste ich das Tankunterteil mit dem -oberteil verlöten, denn der Falz war lose und damit undicht.
Der Brenner war leider defekt und musste gegen einen neuen getauscht werden.
Nun leuchtet sie wieder!

Eine Flachdochttischlampe mit Vestaschirm, nichts altes, aber nach einer kleinen Modifikation (Ich habe dem Ring unter dem Brenner noch ein paar Luftlöcher spendiert) brennt sie jetzt mit schön heller Flamme und müffelt auch nicht mehr so. Es wurde zu viel Petroleum verdunstet, das unverbrannt abgegeben wurde, durch mehr Luftzufuhr ist die Verbrennung etwas optimaler. Eine Dekolampe die nun gut funktioniert!

Eine 10''' Kosmosbrennerlampe mit Matt überzogenem und grün bemaltem Glasbassin. Der Brenner ist von der Fa. Hugo Schneider Leipzig. Der Zylinder war beim kauf dabei, ich denke er ist alt und gehört dazu, denn er hat eine etwas andere Form als gewöhnlich. Die Form ist über der Verengung viel konischer als Normal. Die Lampe leuchtet prima und gibt uns Licht auf dem Esstisch.

Eine 15''' Brandscheibenbrennerlampe mit Fuß und Bassin aus Messingblech. Der Zylinder ist alt und gemarkt Ehrich & Graetz Berlin. Leider fehlt auf dem Dochtschlüsselrad das Logo und auf den Einfüllverschluß ist auch keines.

Eine 8''' Kosmosbrennerlampe mit Aluminiumfuß und Bassin, der Brenner ist von der Fa. Thiel & Bardenheuer Ruhla, der Zylinder ist alt gemarkt mit "Cristal de Roché". Diese Lampe war in Einzelteilen ich habe Fuß und Bassin welche ursprünglich verpresst waren, mit Zweikomponentenkleber wieder fest verbunden. Irgendwer hat vorher mal versucht, diese Verbindung wieder mit einer Zange zu verpressen davon zeugen noch die Riefen, welche ich nur überpoliert habe. Der Brenner wurde poliert und mit Zaponlack konserviert. Der Docht ist noch Original, sie macht schönes Licht, knistert nur etwas beim brennen.

Notbeleuchtungskiste der Bundeswehr. Eine Feuerhand Sturmkappe mit drei verschiedenen Gläsern in rot, gelb, und farblos. Die Gläser sind alle drei Original Feuerhand und farbig emailliert. Die Original Beschreibung und das Anhängeschild der Lampe sind ebenfalls noch vorhanden. Die Lampe wurde bei früheren Einsätzen etwas zu hoch aufgedreht, deswegen ist die Farbe am Kamin verbrannt und abgeblättert und im inneren befand sich eine 3mm dicke Rußschicht. Nach entfernen dieser und der losen Lackreste, brennt diese Lampe wie man es von einer Feuerhand gewohnt ist.

Eine Taschenlötlampe von Vulcano Alemania. Diese kleine Lampe funktioniert ohne aufzupumpen, allein durch den Druck, der sich beim erwärmen aufbaut. Im inneren befindet sich ein Docht um das Benzin bis vor den Brenner zu transportieren.

Die Löla funktioniert einwandfrei, Benzin einfüllen, vorheizen, brennt! Einfach und wirkungsvoll. Ich hätte nicht gedacht, das sich ohne zu pumpen eine so große Flamme erzeugen lässt.