ADI2QSL V-06a/09ff
ADI2QSL ist ein Programm, mit dem man QSL-Karten direkt mit den QSO-Daten bedrucken kann. Dazu bedarf es eines ADIF-Exports der QSO-Daten vom eingesetzten Logbuch-Programm und eines Druckers. ADI2QSL ist nicht dazu ausgelegt, Label zu drucken. Das Programm ist Freeware, aber eine Registrierung mit einem Rufzeichen ist vorgesehen. Das Zip-File ist etwa 60 Kb groß. Die 3 Files können in einen beliebigen Ordner entpackt werden.
Um einen großen Bereich abzudecken, kann das Datenfeld in weiten Bereichen positioniert und orientiert werden. Das Datenfeld ist 63 x 31 mm groß und enthält die Angaben aus den ADIF-Feldern <call>, <qso_date>, <time_on>, <freq>, <rst-sent>, <mode> und <qsl-via>. Das Feld <qsl_sent> wird ausgewertet. Die ersten 6 Felder sind für eine Bestätigung erforderlich.
Programmstart
Das Programm ist unter Visual Basic 5.0 entwickelt und sollte auf allen Rechnern von W95 bis XP laufen, wenn im Ordner 'C:\WINDOWS\System[32]\' die Systemdateien 'MSVBVM50.dll' oder 'MSVBVM60.dll' vorhanden sind. Beim erstmaligen Programmstart ist vor Betätigung des 'ADIF-File laden'-Button das Rufzeichen mit einem Code in der Form 'VW0XYZ#1234567' in das Textfeld einzugeben. Den Code gibt es auf Anforderung per eMail vom Autor. Es empfiehlt sich, den Code gut zu merken. Denn wenn das Ini-File fehlt oder neu zu generieren ist, wird der Code wieder benötigt (ZY9XWV zum Testen geht dauerhaft immer). Sonst muss bei jedem Programmstart in dem dafür vorgesehenen Textfeld ein Rufzeichen eingetragen werden.
Nach dem Programmstart ist zunächst ein ADIF-File auszuwählen (*.adi und *.adif sind erlaubt). Die Rufzeichen werden in einer Listbox angezeigt. Die zuletzt gearbeiteten werden zuoberst gelistet. Eine Begrenzung der Anzahl gibt es dabei nicht. Das eigene Rufzeichen ist in das dafür vorgesehene Textfeld einzutragen. Dann muss die Positionierung vorgenommen werden und die Druckereinrichtung ist wenigsten einmalig zu aktivieren. Jetzt können aus der Listbox Rufzeichen ausgewählt werden. Mit Drucken erfolgt die Ausgabe des Datenfeldes.
Positionierung
Grundsätzlich: Referenzpunkt für jegliche Positionierung ist die linke obere Ecke eines physikalischen A4-Blattes im Hochformat. Dies ist auch der Referenzpunkt für einen A4-Drucker. Das bedeutet in Folge, dass bei der Wahl des Querformats der Referenzpunkt dann links unten liegt, bzw. bei der Darstellung im Positionierungsfenster die linke untere Ecke des gewählten Formats der Bezugspunkt ist. Ein Andruck per 'Harte Ränder drucken...' kann das evtl. verdeutlichen.
Die folgenden Möglichkeiten sind vorgesehen: Quer- und Hochformat, A4, A5, A6 und US-Kartenformat (3.5". x 5.5".), freie Positionierung des Datenfeldes mit der Maus (linke Maustaste drücken) oder per grünen Pfeiltasten in 1 mm Schritten, Eingabe der unbedruckbaren Blattränder, das Drehen des Datenfeldes in 90º Schritten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die unbedruckbaren Ränder des eingesetzten Druckers zu ermitteln. Diese können je nach gewähltem Format durchaus unterschiedlich sein. Dazu wird einmal die Kombination von Treiber und Drucker und DIN-Größe für eine Abfrage verwendet und auch ein Andruck der Ränder ausgeführt, um mit einem Lineal die Randbreiten ermitteln zu können. Die dabei erhaltenen Angaben sind ggf. im Fenster Positionierung einzutragen (nach dargestellter Orientierung in der Reihenfolge links/oben/rechts/unten). Die Skalierung und roten Marken am Rande des Positionierrahmens geben die Maße in Millimetern jeweils zur linken oberen Ecke des Objekts.
Vorsicht: Diese Angaben sind durchweg mit großer Vorsicht zu behandeln. Durch die Hardware des Druckers, die Papierqualität (Kartenkarton) und andere Einflüsse kommt es mit Sicherheit zu Abweichungen. Ein Probieren ist unbedingt erforderlich. Besonders dazu eignen sich je nach Drucker besonders Drucke im A4- oder A5-Format. Für A6 und QSL sind die Angaben kaum verwertbar.
Druckereinrichtung
Der Druckerdialog von Windows hat viele Haken und Ösen. Damit die Positionierung tatsächlich wie gewünscht ausgeführt wird, ist ein Aufruf dieser Funktion und dabei die Auswahl des gewünschten Druckers und evtl. der Druckqualität erforderlich. Grundsätzlich werden alle sonst nötigen Einstellungen von ADI2QSL vorgenommen.
Je nach Einstellung von 'Alle Neuen' oder 'Alle Blauen' werden die Druckdaten an den Druckerspooler geschickt. Einseitiger Druck ist im Programm eingestellt, andere Optionen werden von der Druckereinrichtung übernommen. Stapeldruck ist möglich. Je nach vorgenommener Selektionsmethode wird die Zahl der zum Druck anstehenden Rufzeichen im Drucken-Rahmen angezeigt.
Alle Neuen: Alle nicht mit '*' markierten Rufzeichen in der Listbox werden bearbeitet/gedruckt und anschließend markiert.
Alle Blauen: Die blau selektierten Rufzeichen werden bearbeitet. Die Selektion erfolgt mit einem Einzelklick und/oder bei einem 2. Klick mit gedrückter Umschalt- oder Strg-Taste. Die Umschaltaste bewirkt eine Blockauswahl, mit der Strg-Taste kann eine selektive Mehrfachauswahl erreicht werden. Alle(!) selektierten Rufzeichen werden gedruckt, die nicht markierten werden auch markiert.
Weiteres
Mit der Checkbox 'Rahmen' kann der Rahmen beim Kartendruck beeinflußt werden. Mit Haken wird der Rahmen gedruckt.
Ein anderes ADIF-File kann jederzeit mit 'ADIF-File laden' bearbeitet werden. Positionierung und Druckereinrichtung sind dann nicht erneut erforderlich.
Wenn das File ADI2QSL.ini mit den gespeicherten Programmeinstellungen nicht im Arbeitsverzeichnis vorhanden ist, wird bei Programmende das File für den nächsten Lauf generiert. Die alten Einstellungen sind natürlich futsch (s.o.).
Leider kann das <qsl_sent>-Flag im Logbuchprogramm nicht gesetzt werden, da die Schnittstellen sicher unterschiedlich und auch nicht offengelegt sind. Dazu ist zum Abschluß Handarbeit angesagt.
Keine Software ist fehlerfrei ...
Wenn der Programmautor einen freundlichen Gruß, eine Fehlermeldung, Wünsche oder Kritik zum Programm erhalten soll, so findet sich das Rufzeichen im Fenster der Positionierung, die
eMail-Adresse ergibt sich aus der Tatsache, daß er Mitglied im DARC ist. (Bitte im Betreff/Subject zu Beginn ADI2QSL einsetzen, sonst geht die eMail im Spam unter.) Für die Registrierung ist ein Rufzeichen erforderlich.
Vy 55 es 73!
(Leider steht kein FTP-Zugang zum DARC-Server zur Verfügung, so dass bei Interesse nur die Anfrage per eMail helfen kann. Das Programm ist Freeware, aber eine Registrierung mit einem Rufzeichen ist vorgesehen. Das Zip-File ist etwa 60 Kb groß. Die 3 Files können in einen beliebigen Ordner entpackt werden. Nach Löschen der 3 Files (und einer eventuellen Verknüpfung) ist das Programm rückstandslos entfernt.)
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