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Die Spiegelselektion und die ZF-Durchschlagsfestigkeit betragen über > 80 dB, für die Kreuzmodulation wird angegeben, daß bei Empfang eines unmodulierten Nutzsignals mit 50 µV Eingangsspannung ein zu 50 % moduliertes Störsignal mit einer Eingangsspannung von 10 mV in 20 kHz Abstand von der Bandmitte eine Kreuzmodulation von < 10 % verursacht.
Der Antenneingang ist im Frequenzteilbereich A hochohmig, im Bereich B für 50 ... 70 Ohm ausgelegt, die Empfindlichkeit beträgt bei A1 und 10 dB Störabstand (Bandbreite ± 300 Hz) im Bereich 14 ... 100 kHz <= 5 µV, im Bereich 100 ... 30100 kHz <= 1 µV (Empfindlichkeit für A3 bei 20 dB Störabstand und Bandbreite ± 3200 Hz im Bereich 160 ... 30100 Hz ist <= 15 µV).
Die 2. ZF von 100 kHz steht an einem Ausgang mit 250 mV zur Verfügung, hier können die Zusatzgeräte DM 01 (1381.17F1) für die Demodulation der Betriebsart F1 (Telegrafie durch Frequenzumtastung, Morse- oder Fernschreibbetrieb), Demodulator DM 02 (1381.18F2) für die Betriebsarten F1, F4 und F6 (Telegrafie durch Frequenzumtastung mit zwei getrennten Nachtrichtenkanälen) oder DM 03 (1381.19) für A3A und A3J angeschlssen werden. Als weitereres Zusatzgerät stand noch ein Antennendiversitygerät bei F1 und F6 zur Verfügung.
Die Frequenztreffsicherheit beträgt im Bereich 14 ... 200 kHz <= 200 Hz, im Bereich 200 ... 1600 Khz <= 1x10-3 (± 200 Hz) sowie im Bereich 1550 ... 30100 kHz <= 2x10-5 (± 200 Hz). Die Ablesegenauigkeit im Bereich 1550 ... 30100 kHz beträgt bei der Nutzung der Ableselupe 400 Hz/mm.
Um diese Werte für die Frequenztreffsicherheit und Frequenzkonstanz zu erreichen, wird im Empfänger ein Frequenzanalyseverfahren angewandt. Die Frequenz des Hauptoszillators wird mit einem von einem Steuerquarz (600 kHz) abgeleiteten100 kHz-Quarzspektrum gemischt (d. h. mit einer Harmonischen von 100 kHz), so das eine Frequenz im Bereich 1400 ... 1500 kHz resultiert. Diese Frequenz wird mit einer in einem Referenzsozillator erzeugten Frequenz zwischen 800 ... 900 kHz gemischt, die durch diese Mischung entstehenden 600 kHz werden in einer Phasenvergleichsschaltung mit dem 600 Khz des Steuerquarzes verglichen. Die Phasenbrücke steuert bei Frequenzabweichung des Hauptoszillators von seinem Sollwert eine ihm parallel geschaltete Reaktanzstufe, so das die Frequenzabweichung korrigiert wird.
Röhrenbestückung: 8x EF89, 2x ECH 81, 2x ECC85, 4x ECF82, 1x E80CF, 2x ECL82, 1x EAA91, 1x EF861 sowie eine Glimmdiode WF Z960A und eine Glimmstabilisatorröhre StR 85/10.
Mechanischer Aufbau: Der Empfänger ist in einzelne mechanische Baugruppen gegeliedert, die sich sämtlich steckbar in einem Gestell befinden und einzeln herausgenommen werden können.
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