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Die Anschlußbelegung bekommt man durch Spannungsmessungen und Probieren heraus. Den Masseanschluß findet man mit einem Ohmmeter (Messung zum Abschirmblech des LCD-Displays). Im laufenden Betrieb - jeweils bei MW, KW, UKW und bei Uhrenbetrieb - mißt man dann alle an den Anschlußpunkten anliegenden Spannungen. Den Zählereingang für AM und FM identifiziert man durch Antippen der einzelnen Anschlußpunkte mit einem kleinen Schraubendreher - das Display zeigt dann “wirre” Werte. Mein ausgebautes Display zeigt folgende Anschlußbelegung: Wird die Versorgungsspannung an (1) (+) und (10) (Masse) angelegt, beginnt die Uhr zu laufen. Wird die Versorgungsspannung zusätzlich an (12) gelegt, ist das Modul im Frequenzanzeigemodus. Da der Uhrenbetrieb uninteressant bzw. auf Grund der mechanischen Gegebenheiten wenig sinnvoll ist (man kommt an die Druckflächen zum Einstellen nicht heran), werden (1) und (12) an + 3V angeschlossen, an (10) kommt die Masse. Die Anzeige der Frequenz des am Eingang (3) anliegenden Signals erfolgt in kHz, im Display steht außerdem “MW”. Da der Empfangsbereich des ELV-Empfängers bis 9,9 MHz reicht, wird das Frequenzdisplay in diesem Modus zur kHz-genauen Anzeige der Empfangsfrequenz des MW- und KW-Bereichs benutzt. Von der gemessenen Oszillatorfrequenz werden automatisch 455 kHz abgezogen, so daß bei dem auch im “XIRICO 2010” angewandten üblichen Konzept mit einer ZF von 455 kHz und über der Empfangsfrequenz liegenden Oszillatorfrequenz die richtige Empfangsfrequenz angezeigt wird. Die Empfangsfrequenz auf UKW in MHz an Anschluß (2) (hier minus 10,7 MHz) erhält man, wenn die Anschlüsse (4) und (6) auf Massepotential liegen. [Möglicherweise sollen sie eigentlich mit einem gemeinsamen Anschluß für die Bereichsumschaltung verbunden werden - siehe [2] - bei mir geht es aber auch so.]
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