Tipps zum Umgang mit einem Club-Call
 

In der Regel wird ein Clubcall verwendet für eine Clubstation. Es ist eine Station aufgebaut für eine Funk-Gruppe, meistens ein Ortsverband. Das heißt, dass hier keine private, einer Einzelperson gehörenden, Station aufgebaut ist, sondern eine für viele Funkamateure einer Gruppe.

Im Falle DL0B ist das nicht so. Hier handelt es sich lediglich um ein Call, ohne eigenen Standort und Equipment. Während der Vergabe tun wir so, als wenn die Station des Operators vorübergehend die Clubstation sei.

 

Dann meldet man sich auf den Bänder zum Beispiel mit  "Hier ist DL0B, am Mikrofon DF7YT, mein Name ist Jürgen" oder "This is DL0B, Operator DF7YT, my name is Juergen". Dass dabei das eigene Call und der eigene Name, sowie das NATO-Alphabet genutzt wird, ist selbstverständlich.

Der CQ-Ruf oder der Betrieb in anderen Betriebsarten als Fonie, geschieht sinngemäß.

 

Wer seine eigene Station nutzt, kennt die Möglichkeiten und die gesetzlichen Rahmenbedingungen, deshalb gehe ich hier nicht näher auf die Bandpläne, Leistungsgrenzen und sonstige Vorschriften ein. Das muss der Operator wissen und beachten.

 

Jeder ist selbst verantwortlich für die Einhaltung der "Begrenzung der elektromagnetischen Felder" im nicht kontrollierbaren Bereich! Auch wenn keine BEMFV-Anzeige für DL0B abgegeben wurde, so haftet trotzdem der Operator für Zwischenfälle!
Bitte habt Verständnis, dass das hier gesagt werden muss. Obwohl jeder weiß, dass so ein Zwischenfall noch nie eingetreten ist.

 

Operators mit Klasse E dürfen selbstverständlich das Clubcall nutzen, aber nur im Rahmen der Vorschriften der Klasse E.

 

DL0B/mobil ...das geht nicht! Eine Clubstation kann allenfalls nur unter " /p " oder ohne Zusatz funken. Auch hat DL0B keine CEPT-Lizenz, deshalb darf sie ohne Gastlizenz nicht im Ausland on Air gehen. Also nur in DL als DL0B oder als DL0B/p. Sonst nix!

 

 

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