Angefangen Anfang Mai 2007.
Grundidee: EW1MM----Mit vielen Änderungen, nach dem Motto:
Hinweis: Die PA arbeitet mit Hochspannung 3500 Volt,
und die ist bekanntlich lebensgefährlich!!!
Wenn man diesen Schaltplan sieht, könnte man leicht denken, eine PA zu bauen ist doch
GS35b hier einige Betriebsdaten
Das soll keine Bauanleitung werden, sondern nur ein grober Ablauf des Aufbaus.
Als Gehäuse wieder ein Industrie-PC-Gehäuse. Unterteilt schon in mehrere Kammern
In der linken Kammer kommt alles andere ( Erzeugung aller Hilfsspannungen, Trafos usw ),
Ruhestromeinstellung mit HV-Transistor 200 Watt (überdimensioniert) und Schaltregler TL 431i.
In der Anodenleitung 1 Widerstand ca. 15 Ohm 30 Watt, und eine normale Glassicherung 2 Ampere.
Links hinten der Radiallüfter von einen Waschtrockner. Regelbar über Vorwiderstände.
In der linken oberen Kammer kommt die Relais-Schaltung, Widerstandskette für die HF-Anzeige usw.
Hier die schon fast fertige Rückseite der PA.
Von links, Netzfilter, darüber Lüfter, Spannungserzeugung Relais, Heiz-Trafo, dahinter Trafo für Steuerung,
Vorne die Verzögerungsschaltung der Heizung, erst über einen Vorwiderstand
Einige HF-Bauteile. Schellen für die Heizung, Halterung der Röhre, Anoden-Splitdrehko,
HF-Teil:
Die gesamte Luft, muß durch den Kupferkopf der Röhre.
Die PA ist fertig. Alle Erwartungen haben sich erfüllt. Einige kleine Fehler waren vorhanden,
Das Netzteil:
Gebaut im Oktober 2007.
Hier einige Daten der PA:
-Anodenspannung: Normal 3200 V, kann erhöht werden auf 3300 oder 3500 Volt
Bei vielen kommerziellen Endstufen wird die werbewirksame PEP-Leistung, oder die Gleichstrom-
Bauzeit: 8 Wochen, nur das HF-Teil!!
Fertig am 27. Juni 2007.
PA0FRI gibt auf seiner Webseite viele Hinweise für den Endstufenbau.
So umfangreich sollte diese Beschreibung nicht werden, aber so nach und nach wurde sie immer länger.
Bei Fragen kurze Mail.
Noch ein Hinweis:
Man nehme was man hat!!
gar nicht so schwer!! Aber der Irrtum liegt im Detail!!
auf den höheren Bändern
und sehr verwindungssteif. Höhe / Breite / Tiefe = 230 / 400 / 400 mm.
In solch ein Gehäuse paßt schon eine komplette Endstufe mit Netzteil!
Hier aber nun nur das HF-Teil, mit viel Platz. Rechts hinten der Katodenkasten für die Röhre.
Die Hochspannung wird vom seperaten Netzteil zugeführt. Einstellbar von 3,0 bis 4,5 KV.
In der Regelung 2 Potis. CW und SSB, Ruhestrom getrennt einstellbar.
Anodendrossel 20 mm Durchmesser auf dickwandiges Glasrohr gewickelt, einzelne Spulen mit Abstand.
Resonanz eingebaut zwischen 21 und 24 MHz.
Die Sicherung eingebaut in ein Gehäuse, ca 30*30*60 mm. ( Glassplitter!! )
Bei einem Kurzschluss begrenzt der Widerstand den Strom und die Sicherung brennt durch,
meistens ohne zu zersplittern. ( siehe PA0FRI )
Er bringt einen starken Druck, und läuft sehr langsam und leise!! 3 Lüfterstellungen.
Die Luft wird in der linken Kammer durch ein Gitter angesaugt,und dann in den Katodenkasten gepreßt.
Dadurch wird alles was sich in der Kammer links befindet gekühlt.
Im vorderen Teil, alle Schalter, LEDs usw.
Messung: Anodenspannung, Katodenstrom (+Gitterstrom ), Gitterstrom
Die Röhre sitzt auf ein 2 mm Alublech, welches mit Bolzen ca. 2 cm tief im Katodenkasten befestigt wird.
Der Luftstrom kann so die gesamte Röhre kühlen. Das Loch im Katodenkasten ist grösser als die Röhre,
an dieser Stelle. Maximal 9 cm.
Oben auf den Katodenkasten kommt bündig der Kamin.
Die Luft muß so komplett durch den Kupferkopf der Röhre.
PTT verschiedene Varianten möglich.
Verbindung Netzteil zum HF-Teil, 4 adriges Steuerkabel.
Anzeigeinstrumente.
Auf dieser Seite sollten auch die Eingangsbandpässe eingebaut werden, es bleibt aber beim einzelnen Tiefpass.
und nach ca 15 Sec. volle Spannung. Das HV-Netzteil läßt sich nur einschalten, wenn die Heizung EIN ist.
Gesteuert über Opto-Koppler rechts vorn.
Darüber die Widerstandskette zur Anzeige der Anodenspannung. Plus bzw Minus der HV-Spannung
werden über RG 213 getrennt zugeführt. Beide Kabel werden fest angeklemmt.
Links Relaisschaltung. Hier noch normale Relais. Wurden ausgetausch gegen Vakuumrelais. VR 311 von Siemens.
Steuerbar über PTT nach Masse ( Transistor ), oder über Opto-Koppler, erforderlich sind ca 10 mA vom Tranceiver.
Daneben die Sicherheitsdrossel.
UKW-Drossel, rechte Spule für 80 und 40 m. Links ein Feintrieb Eigenbau, noch aus DDR-Zeiten.
Unten der überdimensionierte Bandschalter mit 2 Ebenen. Spannungsfest bis 12 KV.
Er hat richtige stabile Messerleisten, und 24 Raststellungen!! Durchmesser des Schalters 12 cm!!
Vorne der Anoden-Split-Drehko, darunter kommt der Antennen-Drehko.
Links im HF-Teil die HF-Spulen. Die Spule für 10+12 Meter aus versilberten Cu,
10*1 mm Flachkupfer. Abgeschirmte Zuleitung der Anodenspannung und Anodendrossel.
UKW-Drossel Richtung Röhre, nach PA0FRI.
Für die Drehkos werden Feintriebe verwendet, ca 1 zu 3. Anzeige über 180 Grad.
wurden aber abgestellt. Die GS35b eignet sich hervorragend für eine KW-PA,
wenn man 100 Watt vom TX hat. Keine G1 und G2 Spannung, deshalb einfaches HV-Netzteil.
Gewicht ca 34 kg
Anodenspannung 3 KV bis 4,5 KV einstellbar
H/B/T 30/37/32 cm
Gebaut mit 4 Stück MP-Kondensatoren.
Je 40 µFarad, Spannungsfestigkeit 2,5 KV.
Maße der Kondensatoren: Höhe 20 cm, Breite 9 cm.
Schaltung: Spannungsverdopplung. Trotzdem geringer Spannungsabfall.
Auf der Sekundärseite große Drahtstärke, geringer Widerstand!!
Das alte Netzteil war mit normalen Elkos aufgebaut, und deshalb kleiner.
Vorteil bei einem getrennten Netzteil: es kann zB. für eine 2 m PA ebenfalls mit der GS35b verwendet werden!!
Es muß nur noch das HF-Teil gebaut werden.
Nachteil, immer 2 große Teile, für portabel nicht besonders geeignet.
Altes Netzteil mit normalen Elkos 14 Stück 385 Volt 1000µF, für die PA mit der SRS 457--inzwischen demontiert.
-Der Trafo wird auf der Primärseite über Relais geschaltet.
-Leistung:10-12 db;
-30 MHz im Moment nur 650 Watt (Abgriffe noch ändern)
-bei ca. 15 bis 20 Watt---300 bis 400 Watt,
-bei zulässiger Leistung, ist eine lange Lebensdauer der Röhre zu erwarten
-Schutzschaltung gegen zu hohen Katodenstrom- ( schaltet das HV-Netzteil aus )
-Schutzschaltung gegen zu hohen Gitterstrom- ( schaltet die PA weg, nur TX sendet )
-Sanftanlauf Heizung, ca. 20 Sekunden
-HV-Netzteil geht nur an, wenn die Heizung an ist ( über Opto-Koppler )
-Lüftung 3 Stufen, per Hand schaltbar
-im Eingang Schutzgas-Relais GBR 111; im Ausgang Vakuum-Relais VR 311 (Siemens)
-im Ausgang war vorher ein normales Relais, hatte aber Probleme bei RX, ( Übergangswiderstände )
-normale Relais bei TX keine Probleme ( angepaßte Antennen )
-kein Koppler oder Tuner, habe nur angepaßte Antennen!
-Eingang = Tiefpass 35 MHz, vorgesehen waren Bandfilter für jedes Band, werden nicht eingebaut
-Ausgang= PI-Filter und eingebauter Tiefpass ca 35 MHz
-Betriebsart: CW bzw SSB, seperater Ruhestrom, bei RX Röhre gesperrt ca -80 Volt
eingangsleistung angegeben. Der Wirkungsgrad wird nicht genannt.
Hier ist es der Output, gemessen am 50 Ohm Lastwiderstand.
Eine PA mit dieser Leistung ist kein Anfängerstück, bis 500-600 Watt ist alles kein Problem.
Es fängt an bei der Anodenspannung, geht weiter über die benötigten Teile und endet bei der Antenne!!
Deshalb wie oben gesagt, nur angepaßte Antennen. Alles ohne Tuner und Traps.