Herzlich willkommen auf der Amateurfunk-Seite von DL2KI
Amateurfunk
(Quelle: Wikipedia)Der Amateurfunkdienst (kurz: Amateurfunk, englisch: ham radio oder amateur radio) ist ein inter- nationaler öffentlicher Funkdienst gemäß der Vollzugsordnung für den Funkdienst, der "von Funk- amateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird. In vielen Ländern sind die internationalen Regelungen in nationalen Amateurfunkgesetzen umgesetzt und die Details in Amateurfunkverordnungen sowie zwischenstaatlichen Verträgen präzisiert. Ein Teilnehmer am Amateurfunkdienst wird Funkamateur genannt und bekommt von der zuständigen Fernmeldebehörde ein eindeutiges Rufzeichen zugewiesen.
Den Funkamateuren stehen verschiedene Frequenzbereiche, die sogenannten Amateurbänder, zwischen 135 kHz und 250 GHz im Langwellen-, Mittelwellen-, Kurz- und Ultrakurzwellen bis hinauf in den Gigahertz-Bereich zur Verfügung. Auch im optischen Bereich und im Bereich der Terahertzstrahlung sind Funkamateure aktiv und insbesondere in diesem Bereich auch aktiv an der Forschung beteiligt.
Weltweit gibt es ungefähr 3 Millionen Funkamateure, die sich rein aus Freude mit Funktechnik be- schäftigen. Jeder dieser Funkamateure besitzt ein eigenes Rufzeichen, um sich beim internationalen Funkverkehr zu identifizieren.
Die Funkamateure beschäftigen sich mit Funkgerätebau, Antennenbau, der Funktechnik oder funken einfach aus Freude an der weltweiten Kommunikation. Funkamateuere können auch mit sehr einfachen Mitteln Verbindungen um die ganze Welt herstellen, da Kurzwellen (Funkwellen mit einer Frequenz zwischen 3 und 30 MHz) die Eigenschaft haben, an Schichten der Ionosphäre reflektiert zu werden, und sich so um die ganze Erde ausbreiten können. Mit geringem Aufwand an Bauteilen für einen einfachen Kurzwellensender kann Funkbetrieb mit ganz Europa geführt werden.
Funkamateure benützen aber auch eigene Satelliten für die Übermittlung ihrer Informationen und Studien. Der Amateurfunkdienst ist, wie der Seefunk oder Flugfunk, ein internationaler anerkannter Funkdienst , der auch bei Notfällen hilft.
Wege zum Amateurfunk
Der Empfang von Aussendungen des Amateurfunkdienstes ist in Deutschland jedermann gestattet. Die aktive Teilnahme am Amateurfunkdienst, d. h. der Betrieb eines Senders, ist an ein qualifizierendes Zeugnis und eine Rufzeichenzuteilung gebunden (Ausnahme: Betrieb unter Aufsicht mit Ausbildungs- rufzeichen). Das Amateurfunkzeugnis erwirbt man durch eine Prüfung bei der nationalen Fernmelde- -verwaltung, in Deutschland der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.
Damit unterscheidet sich der Amateurfunkdienst von diversen Funkanwendungen für Jedermann, die ohne Prüfung genutzt werden dürfen.
Kurse zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung bieten verschiedene Vereine und Organisationen an. Die meisten Kurse werden von den Amateurfunk-Verbänden angeboten, organisiert oder gefördert:
- in Deutschland: DARC e.V. (Deutscher
Amateur-Radio-Club e.V.) und
VFDB e.V. (Verband der Funkamateure in Telekommunikation und Post e.V.) - in Österreich: ÖVSV (Österreichischer Versuchssenderverband)
- in der Schweiz: USKA (Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure)
Weitere Informationen
|
Deutscher Amateur-Radio-Club e.V. Lindenallee 4 34225 Baunatal Tel. 0561 94988-0 Fax 0561 94988-50 e-Mail: darc@darc.de web: www.darc.de/ |





