Die "Glühbirne"  von Dendera

Fries im Erdgeschoß
Fries im Erdgeschoß

Die Wandreliefs befinden sich in einer östlichen Seitenkammer (Raum G) und in einem Kellerraum (Krypta Süd 1 C). In beiden Räumen befinden sich jeweils drei Darstellungen von drei ähnlichen, aber leicht unterschiedlichen Kultgegenständen. Dass in beiden Räumen dieselben drei Objekte dargestellt sind, ergibt sich aus den Begleittexten, die für die drei Gegenstände in beiden Räumen die gleichen Material- und Maßangaben machen.

Eine weitere Darstellung befindet sich im Sanktuar des Isis-Tempels von Dendera.

Man könnte hier einen Glaskolben mit Glühfaden, ein Kabel und sogar einen Isolator (rechts unten) hineininterpretieren.
Man könnte hier einen Glaskolben mit Glühfaden, ein Kabel und sogar einen Isolator (rechts unten) hineininterpretieren.

Auf den Wandbildern werden Priester und Prozessionsführer dargestellt, deren gemeinsame Aufmerksamkeit sonderbaren, sphärenähnlichen Objekten gewidmet ist. Diese Objekte besitzen eine bemerkenswerte Kolbenform, zusammen mit der darin eingesperrt gezeigten Schlange lässt die Gesamtdarstellung tatsächlich an eine Glühlampe in Birnenform denken.

Aus diesem Grund glauben Anhänger der Grenzwissenschaften, das Relief beweise die Existenz der Kenntnisse von Nutzung und Herstellung künstlicher Elektrizität schon zu Zeit der Pharaonen. Meist werden die Darstellungen in Zusammenhang mit der sogenannten Bagdad-Batterie gebracht. 


Die "Bagdad-Batterie"

Zeichnung der Fundstücke: Tongefäß, Kupferzylinder und Eisenstäbchen.
Zeichnung der Fundstücke: Tongefäß, Kupferzylinder und Eisenstäbchen.

Die Bagdad-Batterie ist ein 18 cm hohes vasenförmiges Tongefäß. Es wird vermutet, dass es in seiner gefundenen Form luftdicht verschlossen war. Es enthält einen am unteren Ende verschlossenen, 9 cm langen Kupferzylinder mit einem Durchmesser von 26 mm. In diesem befand sich, durch eine Art Stöpsel aus Asphalt festgehalten, ein vollständig oxydiertes Stäbchen aus Eisen. Dessen oberes Ende stand etwa 1 cm über den Stopfen heraus und war mit einer gelbgrauen, völlig oxydierten dünnen Schicht eines Metalls, dem Aussehen nach Blei , überzogen. Zwischen den beiden Metallen besteht kein leitender Kontakt.

(aus: Wikipedia)


Zecharia Sitchin

Zecharia Sitchin (* 1922 in Baku) ist ein amerikanischer Bestsellerautor.

Sitchin ist ein bekannter Vertreter der Prä-Astronautik. In seinen Büchern behauptet er, er habe in alten Texten Beweise dafür gefunden, dass in vorgeschichtlicher Zeit Außerirdische, die Anunaki, von Nibiru, einem zwölften Planeten stammen, die Erde kolonisiert und den Menschen als Arbeitssklaven erschaffen haben. Der Mensch habe im Auftrag der Außerirdischen vor allem Arbeiten in Bergwerken verrichten müssen. Die Außerirdischen hätten vor 432.000 Jahren die Erde wegen Umweltproblemen auf ihrem Heimatplaneten aufgesucht, wobei die Pyramiden in Ägypten als Landehilfen gedient hätten. Der Mensch habe sich mit den Töchtern der Außerirdischen vermischt und vermehrt. Vor 13.000 Jahren schließlich habe eine große Flut zahllose Menschen getötet, worauf es zu Kriegen zwischen den Menschen und den Außerirdischen gekommen sei.

Anunna

(Weitergeleitet von Anunaki)

Sumerisches Rollsiegel mit einer Abbildung der Anunna.
Sumerisches Rollsiegel mit einer Abbildung der Anunna.

Die Anunna sind ein Bestandteil der sumerischen und akkadischen Mythologie. Es gibt heute mehrere Schreibweisen: Annunaki, Annunnaki, Anunaki, Anunaku, Anunnaku, Anuna, Anunnaka.

Der Name kommt sowohl als "DingirAnuna", "DingirAnuna-Kene", als auch "DingirAnunna" geschrieben vor und bedeutet in etwa „die Götter von königlichem Blut“. Es ist die sumerische Sammelbezeichnung für die Götter des Himmels und der Erde oder bestimmter lokaler Pantheons. In der Religion der Akkader werden die Anunna als Anunnaki rezipiert. Hier sind sie die unteren beziehungsweise unterirdischen Götter, die denen des Himmels, den Igigi, gegenüber gestellt werden.

Das Oberhaupt des Anunnaki-Rates war der Große An, der Himmelsgott. Um seinen Thron stritten sich die Brüder Enlil und Enki.

Die bekanntesten Anunnaki waren Asaru, Asarualim, Asarualimnunna, Asaruludu, Enki, Namru, Namtillaku und Tutu.

Mythengeschichtlich stellt der Glaube an die Annunaki ursprünglich eine besonders alte Stufe der Götterverehrung dar. So glaubten die Sumerer der Ackerbau, sowie Viehzucht und Webkunst seien von dem heiligen Berg Du-Ku zu den Menschen gebracht worden. Dort lebten die Anunna-Götter. Sie waren einst Götter aus einer sehr alten Zeit ohne individuelle Namen.

Der deutsche Archäologe Klaus Schmidt stellt 2006 in seinem Buch Sie bauten den ersten Tempel, Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger die Vermutung zur Diskussion, dass die namenlosen Götter des Anunnarates, die Erinnerung an die Götter spiegelten, die die Steinzeitjäger in der ältesten Steintempelanlage der Welt auf dem Göbekli Tepe zwischen etwa 10.000 v. Chr. und 8000 v. Chr. verehrten. Die große Anlage mit ihren tonnenschweren teilweise mit Reliefs geschmückten und als Götter interpretierten Pfeilern wurde am Ende ihrer Nutzung mit ungeheurem Aufwand unter tausenden Tonnen Erde und Steinbrocken begraben.

Die, nach Auffassung mancher Historiker, zumindest in ihrer Führungsschicht aus Kleinasien stammenden Etrusker kannten als oberste Instanz einen Rat der verhüllten Götter, deren Namen unbekannt und deren Macht unbegrenzt war. Für diesen Rat sind alle übrigen, benennbaren und bildlich darstellbaren Götter nur Stellvertreter. Allerdings ist nach neuererer Forschung eine ägäische Herkunft der Etrusker von der Insel Lemnos sehr viel wahrscheinlicher als eine Herkunft aus Kleinasien, da in Lemnos eine Stelle mit Inschriften der lemnischen Sprache gefunden wurde, die als einzige Sprache in der Welt große Übereinstimmungen mit dem Etruskischen besitzt .

Bei den Griechen galten zu Zeiten Homers auch die Götter als dem Schicksal dem„ Moira thein“ unterworfen. Die Götter waren also nicht allmächtig. An den meisten überlieferten Textstellen erscheint das Schicksal als die „Moiren“. Die vorgefaßten Beschlüsse der Moira sind für alle griechischen Götter auch den allesvermögenden Zeus verbindlich.

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