Stand:
13.07.2005
Simple Aurora Monitor –
SAM (Vorgeschichte)

Als Funkamateur mit besonderem Interesse für UKW, speziell
144MHz und 432MHz, und die dort vorherrschenden Ausbreitungsphänomene haben
mich Polarlichter schon immer interessiert. Polarlichter und die mit ihnen
verbundenen Ionisierungsprozesse in der Erdatmosphäre können für
Funkverbindungen im Frequenzbereich bis ca. 432MHz genutzt werden. Speziell im
UKW-Bereich bieten sie eine Möglichkeit mit moderaten Ausgangsleistungen
Funkverbindungen über eine Entfernung von bis zu 2000km zu tätigen.
1995 fand ich zur Astronomie. Meine ersten Versuche zur
Astrofotographie hatten natürlich die Sonne zum Ziel. Ein besonderer Höhepunkt
war die Sonnenfinsternis 1999.
Sonne am 03.
Februar 2002
AS-63/840 +
ND5-Filter Videomodul 768x576 Pixel
Fokalaufnahme bzw.
Telekonverter für Ausschnitt
In der Folge hatte ich immer wieder Berührungspunkte mit dem
Phänomen der Polarlichter – entweder als Funkamateur oder als Hobbyastronom. Es
gab einen Punkt, der mich immer wieder störte: ca. 95% aller Polarlichter habe
ich verpasst. Da ich nicht ständig im Internet nachschauen wollte entstand der
Wunsch nach einem eigenen Magnetometer.
Nach langen Recherchen im Internet fand ich einen geeigneten
Fluxgate-Sensor. Der Zufall führte mich mit Dirk Langenbach (Dirk's Homepage) zusammen, der ähnliche Interessen wie ich
hat und außerdem Elektronikspezialist ist. Es dauerte nicht lange und wir
beschlossen ein Magnetometer zu entwickeln. Dieses sollte einfach, preiswert
und dennoch genau sein. Der 1. Prototyp sah noch etwas wild aus aber Anfang
2002 war es dann so weit – SAM war geboren.

Und was hat SAM seitdem verändert? Die Antwort
lautet: