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Bergstraße 4
19073 Groß Rogahn

gelegentlich lasse ich einen Grabber laufen: http://www.mvnet.de/priv/vw

gelegentlich lasse ich auch ein Bake laufen   bake

letzte Aktualisierung:...23. Mai. 2012


Langwellenstation

Status:    RX nicht QRV

ERP:  auf etwa 20 mW   geschätzt:  N=I*I*R  ;  R=1579*h*h/Lambda/Lambda  [Ampere,Ohm,Meter]
Modulation:  CW,  Slow-CW, HELL, BPSK, RTTY, WSJT  ........   (alles was die Soundkarte und die Software so  hergibt)
Antenne TX:  43 Meter lang, 10 Meter hoch, Offsetdipol (Windom), Speiseleitung ist eine Paraleldrahtleitung (Z=120 Ohm) und im Fußpunkt parallel an Ladespule angeschlossen
Antenne RX:  Aktivantenne 0.75m / 5m up; Nur Impedanzwandler, kein Verstärker
Loop 0,75m/2Wdg./5m up; Verstärker 20dB

Empfänger:  DirectConversions-SDR,   IC  TCA440 mit mech. Filter 2,34kHz,   TRX  TS440SAT  

Erdung: Gemessen 25..28 Ohm, Grundwassernähe wirkt positiv, bei Frost 20% mehr Antennenstrom



2001 bis 2002:  experimenteller Direktmischer
Ab 2003:          Die Langwellenstaion         Beschreibung
                         Schaltung                         Weitere Bilder und Schaltungsdetails
2005 :               Steuersender nach der Phasenmethode
ganz zeitlos:       sonstiges       oder was  sonst noch passierte
2008:                Mißerfolge und Erkenntnisse
                    dds 
                         Erfolge gibt es auch                                  Transatlantikempfang
                         Meßmittel                                                 meßmittel
                         Empfänger                                                empfänger

                         Antennen                                                  Antennen




Mittelwellenstation

Status:

ERP: --
Antenne TX: --
Antenne RX:  Aktivantenne 0.75m / 5m up; Nur Impedanzwandler, kein Verstärker
RX:   IQ-Direktmischer, BF245,  74HC4053, TL072
TX: Phasensender, 1 Watt
Software:  SpectrumLaboatory von DL4YHF,  Rocky und andere


TRX, IQ-Komplettlösung

mw_trx_1 watt


VLF   ( Very Low Frequency,  Das sind die Frequenzen  von   3 bis 30 kHz)

2010  Seit einiger Zeit macht Stefan Schäfer, DK7FC, Experimente unterhalb von 9kHz. Als Sendeantenne findet ein Draht an einem Drachen Verwendung. Er erreicht einen Antennenstrom von rund einem Ampere, nach seiner Rechnung  werden dann bei 8970Hz etwa 27mW abgestrahlt. An der Ladespule  liegen am heißen Ende bis zu 20kV an.  

Nach mehreren erfolglosen Versuchen hat es nun doch geklappt, sein Signal zu empfangen. Als Empfänger dient eine Soundkarte an einer Aktivantenne und ein PC.

Zunächst  ist es erforderlich, eine stabil arbeitende Soundkarte zu benutzen. Die Drift der Samplerate kann alles zunichte machen. Eine Zeilang hatte ich bei einem nur mittelmäßig schnellen PC mit Aussetzern durch die Treiber zu kämpfen. Insbesondere die WLAN-Komponente verbrauchte offenbar zu viel Rechenzeit. Eine externe  (USB)-Soundkarte ist von Vorteil, weil sie sich bei Bedarf gegen Temperaturschwankungen schützen läßt. Die Samplerate soll gemessen und der gemessene Wert in der Software eingetragen werden. Ich verwende SpctrumLaboratory von Wolfgang Büscher, DL4YHF.  Eine Samplerate von 44,1 oder 48kHz  sollte verwendet werden. Dann kann man bis rund 22kHz  empfangen.

Als Antenne verwende ich eine Aktivantenne.  Sie besteht aus 75 cm Alu-Rohr, einem J-Fet (2xJ310 parallel) mit induktiver Gegenkopplung auf  den Source-Anschluß. die untere Grenzfrequenz liegt bei etwa 1,5 kHz. Der Eingang ist mit Dioden gegen Überspannungen geschützt. Die Antenne  hat die eigene Sendetätigkeit und Blitzeinschläge in 100 Metern Entfernung klaglos überstanden. Ein großes Problem sind die Erdungsverhältnisse, Erdschleifen und natürlich  Schaltnetzteile und Konsorten. Den eigenen PC dabei nicht vergessen. Sobald ringsum bei den Nachbarn die Geräte eingeschaltet werden, steigt der Störnebel an. Antennenstandort und Erdungspunkt müssen durch  Probieren sorgfältig ausgewählt werden. Der First und  dann noch eine Giebelseite scheinen optimal zu sein, aber das kann woanders anders sein.

Zwischen Antenne und Soundkarte fügt man zweckmäßigerweise einen Abschwächer und ein Filter ein. Der Abschwächer  muß nur Niederfrequenztüchtig sein, also ein 100Ohm-Potenziometer ist in Ordnung,  Für ein Filter gibt es diverse Lösungen. Ich transformiere die 75 Ohm des Antennenkabels auf  8 Ohm herunter (Autotrafo 3:1) danach folgt ein Serienschwingkreis (30 bis 1500pF  Drehkondensator und eine Induktivität von 400mH) und dann wird wieder auf 75 Ohm transformiert. Die 400mH hat man, wenn man die Wicklungen einer stromkompensierten 100mH-Drossel in Serie schaltet. Der Preselektor ist ausreichend Temperatur- und Amplitudenstabil.

Alle  Angaben zum Signal-Rauschverhältnis  sind  auf die im Spectrogramm abgelesenen Amplituden bezogen. Das ist nicht sehr genau  und manchmal auch subjektiv beeinflusst.

VLF-Antenne und UMTS-Antenne

vlf-antenne


VLF-Signal ohne Filter

ohne Filter


mit Filter, Dämpfung im Durchlaßbereich  etwa 12 dB


filterkurve

Erste Versuche macht man  mit den Navigationssendern  des Systems ALPHA,  11,90476kHz,  12,64881kHz und 14,88095.kHz. Sie müsen mit mindestens 15 dB Signal-Rauschabstand empfangbar sein. An ruhigen Tagen habe ich bis zu 25dB S/N gemesen, im Mittel aber nur etwa 20dB S/N.

Alpha 11.9kHz  mit 20dB S/N

alpfa11



DK7FC  am 02.10.2010

dk7fc
      10:00 UTC                        11:00 UTC                         12:00 UTC                         13:00 UTC

Signal-Rauschverhältnis  10  bis 12 dB.bei 3,8mHz FFT - Auflösung
Frequenz 8970Hz, Wellenlänge 33,4km, 
Entfernung 463km

Anschließend habe ich bei  einer Auflösung von 5.9Hz  empfangen

alpha      11,9kHz   18dB S/N
JXN       16,4kHz   30dB  S/N
HWU     18,3kHz   37dB  S/N
GBZ       19,6kHz   33dB  S/N
DHO38  23,4kHz   49dB  S/N



24-Stundenplot des Rauschpegels am 09.10.2010 in JO53PO

24-h-plot

angefertigt zur Ermittlung optimaler Sendezeiten.  

Grün:  Rauschen von 1 kHz bis  4 kHz;  Rot Rauschen von 4 kHz bis 15 kHz



DK7FC  am 23.10.2010

Stefan war auf 3 verschiedenen Frequenzen aktiv, ich war leider verhindert, das ganze Programm zu verfolgen.

Empfangen wurde Stefan  von 10:20  - 11:30  UTC   mit 10dB  S/N und einem Spitzenwert von 15dB S/N gegen 10:40 UTC

6470Hz

6470Hz

           09:00                              10:00                      ^         11:00  UTC

                                                           max

und von 14:45  bis  15:15   mit  rund 12 dB  S/N, Bestwert wieder zeitweise 15dB  S/N

8970Hz

                                           15:00  UTC



Für den  6. Februar  2011  war von Stefan  das 10. Experiment angekündigt, eine Jubiläumssendung also sozusagen. Da mußte ich auch dabeisein.  Die Ausrüstung ist inzwischen etwas verfeinert worden. und ich will mal SpectrumLaboratory unter Linux im Windows-Emulator WINE  (Windws ME-Modus ist erforderlich !) laufen lassen.  Abends am 5. um 22:30  wurde der PC eingeschaltet und mit der Beobachtung begonnen. Wachgeblieben bin ich nicht, ich habe mich schlafen gelegt.  Um  11:30   am 6. Feb.     war dann der erste Teil des Experimentes  "im Kasten":

8970-7.2.2011

DK7FC,         FFT  3,8mHz,   etwa 25dB S/N 
Stefans Signal ist nicht zu übersehen,  aber da ist noch eine Spur von  02:30 bis  04:50 Uhr

Im zweiten unteren Schrieb ist  ein alpha- Signal zu sehen,  der Schrieb dient der Kontrolle auf Ausraster der Sample-Frequenz. Das ist auch eimal aufgetreten.  Siehe den "Knubbel" ganz links am Rand.

Ab 12:00 Uhr habe ich 8970 Hz verlassen  (QSY) und mich auf 5170 Hz konzentriert. Durch das Umschalten im Programm entstehen leere Bereiche  im Wasserfall


5170-7-2-2011


Erst im Bildausschnitt ist Stefans Signal  zu erkennen, leider geht es nach kurzer Zeit in lokalen Störungen unter.  Auf 5170,1 Hz  ist noch ein  Dauerträger zu erkennen, Ursache unbekannt.

5170-7-2-2011

DK7FC  S/N  im Peak  7 dB,  

Anmerkung:  Linux  als Betriebssystem hat unzweifelhaft seinen Charm und alle Distributionen haben große Fortschritte gemacht, was Anwenderfreundlichkeit betrifft.  Leider unterliegt das Soundsystem insbesondere in Verbindung mit WINE  für die hier verfolgten Zecke zu vielen Einschränkungen (Samplerate).  Also    back to the Windows.   Der Sampleratedetektor von SpectrumLaboratory hat sich vorzüglich bewährt.  



SLF   ( Super Low Frequency,  Das sind die Frequenzen  von   30 bis 300 Hz)

In diesem Bereich wird für die Nachrichtenübermittlung an U-Boote der russischen Marine auf 82 Hz gesendet (ZEVS). Die Telegramme sind sehr kurz und beschränken sich vermutlich auf Durchsagen der Art : "U1 auftauchen zum Befehlsempfang" oder ähnlich. Ich habe es jetzt wieder mal probiert (20. Mai 2012). ZEVS ist nicht immer in Betrieb.

zevs

Der Träger auf 82 Hz ist mit etwa 10 dB S/N gut erkennbar, von 11:45 bis 12:15 wird ein Telegramm gesendet, FSK-Shift  bis +- 1,2 Hz in Schritten von 0,2 Hz.

Auf dem Bild sind auch  Störungen unbekannter Herkunft. 

Benutzte Geräte:  Notebook 233Mhz CPU/32Mb Speicher, Soundkarte USB-Stick, Programm SpektrumLaboratory von DL4YHF, Antenne  6m Vertikal auf 4,5m gemounted und per Trafo an die Soundkarte gekoppelt. Auf der Prmärseite zwei antiparallele Dioden (Überspannungsschutz) und ein Kondensator 220 nF (Resonanz auf 82 Hz).


PC


antenne






End;