SDR 3 (im Aufbau)
Nach meinen SDR- Versuchsaufbauten gehe ich dazu über die Baugruppen mit "Freiluftverdrahtung" durch geätzte Leiterplatten
zu ersetzen. Den RX- Mischer mit NE612 und TX- Mischer mit 4066 werde ich nicht mehr einsetzen. Durch die Entwicklung von N2ADR und
den daraus entstehenden Nachbauten/Weiterentwicklungen habe die von DB1CC entworfene Platine bestückt. Etwas mulmig war mir da schon,
habe ich zwar "etwas" SMD gelötet, aber noch nie solch eine kostenintensive und hochentwickelte Leiterplatte aufgebaut.
Es war dann aber gar nicht so schwierig, für meinen 30 Watt Lötkolben habe ich mir aus 6mm² Kupfer ein paar Spitzen geschmiedet und unter
der "Helfenden Hand"- Lupe gelötet. Gutes Licht ist recht wichtig und am Ende nochmals mit einer 10-fach Lupe kontrolliert. Die Platine ist
aber definitiv kein Anfängerprojekt man sollte schon Löterfahrung haben, Helmut hat die Leiterplatte so gestaltet das Handlöten machbar ist,
so sind die Lötpads für die 0603 Bauelemente größer und damit besser zu löten.
Mein alter SDR in Verbindung mit der Soundkarte Delta44 war auch schon recht empfindlich, hatte aber kein gutes Großsignalverhalten und die
Spiegelfrequenzunterdrückung war auch nicht optimal. Diese Probleme hat der HiQSDR nicht und dazu noch eine maximale Bandbreite von 960 kHz!!!
Damit kann immer das ganze Band und noch einiges mehr beobachtet werden.
Die Netzwerkbuchse mit galvanischer Trennung macht den SDR per WLAN auch auf dem Balkon nutzbar. Also eigentlich der Sprung vom Einsteiger- SDR zum
High- End- SDR.
Wie der HiQSDR aufgebaut ist und funktioniert ist auf den Websiten von N2ADR, DL7IY, DB1CC und in einigen Foren nachzulesen.
Quisk
N2ADR James Ahlstrom hat das Programm Quisk in der Programmiersprache Phython geschrieben. Anfangs für Linux-
Ubuntu, seit einiger Zeit läuft Quisk auch im Windows in der Testphase. Empfang ist im Windows aber problemlos
möglich.
Mit 480 kHz Bandbreite hat man das komplette 20m- Band im Blick 960 kHz ! ist maximal möglich,
ohne Antenne ist es da recht still...
Schaltet man auf 48 kHz Bandbreite um sinkt das Grundrauschen nochmal ab.
ca -130 db erreicht man, das konnte mein alter SDR auch.
Quisk zeigt im Wasserfall auch das Spektrum an, ich halte diese Kombination gerade für SSB für sehr gelungen
Volle Bandbreite und das Rundfunkband taucht da gleich mit auf, leider werden dann auch die Störungen sichtbar,
mit einem "normalen" Empfänger wie meinen FT757GX2 dreht man da weiter und denkt gar nicht drüber nach. Es gibt also
noch "Störer" zu suchen.
10m ist auch manchmal offen, hier ruft eine Station, nur keiner hört den CQ- Rufer, ich schon, nur habe ich den Sender
noch nicht in Betrieb sorry.
Der HiQSDR ist bis 6m voll nutzbar, das habe ich schon immer vermisst, ein kurzer Blick genügt
um eine Bandöffnung zu erkennen.
Zum IARU-Kontest steigt die Bandbelegung schnell an...
HG0HQ mit einem guten Signal..
Bandfilter
Die Bandfilter habe ich etwas schmaler berechnet, die Reedrelais durch AXICOM FP2 -Relais ersetzt und dazu eine
Leiterplatte mit durchgängiger Kupferrückseite aufgebaut. Zweikreis-Bandfilter reichen jedoch leider nicht aus,
besonders auf den unteren Bändern wird mehr Selektivität benötigt ich werde diese Platine nochmal ändern müssen.
100 Watt Tiefpassfilter
Für die Tiefpässe habe ich ebenfalls eine Leiterplatte mit Masserückseite und AXICOM P2 -Relais verbaut. Die Spulen sind für 100Watt
dimensioniert. Für die unteren Bänder (80 und 40m) wurden WIMA -Kondensatoren und für die Oberen Glimmer -Kondensatoren verwendet.
RD100HHF1 PA
Die Endstufe wurde auf eine kleinere Leiterplatte 100x80mm gebaut, sie soll im SDR sowie für meinen FT817 und andere
QRP -TRX nutzbar sein. Als Treiber für die RD100HHF1 -PA habe ich die 5Watt PA von DL2EWN weiterhin vorgesehen.
wird fortgesetzt......
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