HAMNET      Highspeed Amateur Multimedia NETwork
                        Digital Backbone in OE und nun auch in DL
    
Protokoll 1. Oberbayrisches Sysop-Treffen vom 17.01.2009.
    
Protokoll 2. Oberbayrisches Sysop-Treffen vom 14.06.2009.
     18.04.2009: Linktest 5,7 GHz OE2XZR <-> DB0AAT : Kastanienbäume dämpfen mit 40 dB.
                         Bei optischer Sicht funktionierts bestens. Dennoch muss nun eine Umwegverbindung her,
                         da der Kastanienbaum im Strahlengang steht und die zarten Wellen vollständig wegdämpft.
     07.05.2009: Die Linkverbindung von OE2XZR über DB0INN zu DB0AAT steht!
     Nächster Schritt:
     Herstellung der Verbindung zwischen TCP/IP-Router (Ethernet) und vorhandenem RMNC-Flexnet-System
     (RS232 - KISS - Schnittstelle) durch Einsatz eines Linux-Routers als "Schnittstellenkonverter"
WRT54GL
     und
OpenWRT
     RMNC-Hardware:          
RMNC RS232-Karte (KISS-Schnittstelle)
     OpenWrt --> WRT54GL  
Anleitung Firmware Update WRT54GL
     (X)NET --> WRT54GL     
Anleitung (X)Net-Konfiguration WRT54GL
     25.07.2009: Die Anbindung des Flexnet/RMNC-Controllers an HAMNET ist durchgeführt.
                         Ergebnis -> Nie da gewesene Reaktionszeiten/Linklaufzeiten!
    
                
     Ähnliche Aktivitäten in USA :
KB9MWR-use it or loose it     
KB9MWR-mods
  
   Sender-Modifikation IC7400:
   Bei meinem guten IC-7400 sind die FETs Q1 und Q2 des DRV-Boards verstorben (2 x 2SK2975).
   Das Gerät habe ich 2008 neu gekauft. Es lief 2 Monate ohne erkennbare Probleme. Als ich die
   Betriebsarten AM und FM näher ausprobieren wollte, funktionierte plötzlich der Sender nicht mehr.
   Im Internet gibts mehrere Berichte von anderen OMs dazu (ALC-Flattern und Sendeleistungsabfall).
   Den TRX habe ich geöffnet, damit war die Garantie natürlich weg. Dafür kenne ich jetzt die Fehler (Designfehler!).
   Das DRV-Board wird offenbar mit einem sehr hohen Ruhestrom betrieben (2A) und leider nur mit einem
   gemeinsamen Arbeitspunktpoti eingestellt (diese FETs sind nie gleich in der Stromverstärkung).
   Das DRV-Board hatte ich ausgelötet. Die Gates der beiden defekten FETs hatten einen DC-Widerstand
   nach GND (Source) von 5 bzw. 7 Ohm.
   Auch die Stufe Q1 der PA-Unit (2SK2973) wird bis an den Schmelzpunkt betrieben, da der Emitterwiderstand
   R3 nicht mit 10 Ohm, wie im Stromlauf eingetragen, sondern mit nur 4,7 Ohm bestückt wurde.
   Dieser Widerstand war schon ganz braun angelaufen. Der kleine FET musste vorher 1,7W Wärmeleistung aushalten
   (hats aber überlebt). Bei der späteren Wiederinbetriebnahme habe ich diese Stufe um Q1 sogar völlig deaktiviert
   (bypass), da sie starke Schwingneigung zeigte, die sich mit einfachen "Hausmitteln" nicht beseitigen liessen.
   Hier der Stromlauf von den betroffenen Stellen:
IC7400TxMods
   Die Stufe Q1 wird von der Spannungsversorgung abgetrennt. Mit einem dünnen 50 Ohm Semi-Rigid-Kabel wird
   die HF an der Stufe vorbei geleitet.
   Die beiden defekten, im Gegentakt betriebenen, FET-Stufen Q1 und Q2, auf dem Driver-Board, werden mit
   moderneren RD07MVS1-101 bestückt.
   In die Spannungszuführung dieser Treiberstufe habe ich einen BD243C-Emitterfolger als Strombegrenzer eingefügt.
   Damit wird verhindert, dass erneut ein extremer Strom fliessen kann, der den Treiber zerstören würde.
   Die drei Bauteile R62, C99 und LA255 vor dem Trafo L13 habe ich durch einen 4,7 Ohm - Widerstand ersetzt.
   Damit wird der Frequenzgang zwischen Treiber- und Endstufe glatt. Im Originalzustand war bei ca. 21 MHz eine
   störende Nullstelle, die die Treiberstufe durch mehr Treiberleistung ausgleichen musste, was jedoch durch die
   neu eingebaute Treiberstrombegrenzung (Schutzschaltung) nicht gelang.
   Das Dämpfungsglied aus R159, R160 und R161 habe ich entfernt. Ebenso den Bedämpfungswiderstand R158 und
   IC151. Damit konnte ich etwas mehr Verstärkungsreserve für die ALC schaffen (da ich die schwingende Stufe um
   Q1 überbrückt habe).
   Darüber hinaus hatte D312 einen hohen Leckstrom. Dadurch konnte ich nicht die volle Sendeleistung erreichen.
   Ich habe diese defekte Diode einfach entfernt, da sie meiner Meinung nach schaltungstechnisch ohnehin unsinnig
   ist.
   Mit all diesen Massnahmen funktioniert der Sender meines IC7400 nun wieder ausgezeichnet, ohne
   Schwingneigung und ohne übermässige Stromaufnahme.
  
HINWEIS:
   Dieser Umbauvorschlag richtet sich ausschliesslich an erfahrene Funkamateure, die sich der Möglichkeit einer
   Totalzerstörung ihres Gerätes bewusst sind. Demzufolge trägt jeder selbst die Verantwortung für sein Tun.