Universelles Empfangsmodul
Mit diesem Modul (Abb.1) lässt sich ein CW-Empfänger für Ein- oder Mehrbandbetrieb aufbauen, der auch in einem Transceiver eingesetzt werden kann. Ändert man die Kapazitäten des Ladderfilters, ist auch SSB-Empfang möglich.
ZF/NF-Platine
ZF/NF-Platine
Bei Fertigfiltern, wie den ZF-Filtern für 10,7 MHz (grün), ist parallel zur Hauptwicklung ein Kondensator gelötet. Damit ist das Filter ein Schwingkreis für die Frequenz von z.B. 10,7 MHz. Bei 10,1 MHz beginnt schon mal das 30m-Band. Man kann das in Abb.2 gezeigte Fertigfilter also direkt an PAD3 (PIN1 des NE612) gegen Masse anschließen. Um die Filterwirkung so optimal wie möglich beizubehalten, wird die Koppelwicklung mit dem Mischer verbunden und die Antenne niederohmig über die Anzapfung der Schwingkreisspule angeschlossen.
ZF/NF-Platine
ZF/NF-Platine
Wie in Abb. zu erkennen ist, habe ich für erste Versuche ein altes 10,7 MHz-ZF-Filter einfach auf die PAD's der RX1-Platine gelötet. Der Filterkern musste etwas reingedreht werden.

Oszillator
Noch einen provisorisch aufgebauten Oszillator an PAD2 angeschlossen, eine 20m-Langdrahtantenne an die Anzapfung des Filters und es hat sauber funktioniert ! Dabei ist mein Standort 8km vom Wertachtalsender der Deutschen Welle entfernt. In den Abendstunden konnte ich mit dem Prototyp CW-Stationen aus Japan empfangen . Für Frequenzen unterhalb 10 MHz wird ein Kondensator C2 parallel zum Schwingkreis gelötet. Bei höheren Frequenzen wird C1 entfernt und ein entsprechend berechneter Kondensator C2 mit geringerer Kapazität eingesetzt. Der Vergleich mit dem IC738 zeigte, dass der Eigenbau-RX etwas mehr rauschte, die Signale von S2 bis 3 waren aber trotzdem gut aufzunehmen.

Eagle Datei für Platine
Gennach 7.12.2002
DL8WIG