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Lügendetektor


  Ansicht des fertigen Gerätes

Es sollte ein originelles Abschiedsgeschenk für eine Dozentin werden. Wie es sich für Elektrotechniker gehört, konnte nur was elektronisches in Frage kommen. Jemand schlug einen Lügendetektor vor und weil ich im Basteln einige Erfahrungen hatte (Babyschaukler), wurde ich mit der Realisierung beauftragt. Ich suchte gezielt nach Schaltungsvorschlägen und wurde fündig.
Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, sodass eine schaltungstechnische Erweiterung unumgänglich war. Der Dreistufige Transistorverstärker reagiert zwar auf kleinste Änderungen des Eingangswiderstandes, dabei ist der Helligkeitsunterschied der LED am Verstärkerausgang aber sehr gering und kaum wahrnehmbar.
Deshalb wurde die Schaltung um einen Komparator mit dem µA741 erweitert. Der Spannungsabfall über der LED wird über R5 wird an den nichtinvertierenden  Eingang des Oparationsverstärkers geleitet. Als Referenzspannungsquelle dienen R6 und R8. Mit R8 wird der Schaltpunkt bei halber LED-Leuchtstärke fest eingestellt. Am OP-Ausgang ist ein aktiver Piezosummer. Die Betriebspannung ist 9V. Am Eingang (PAD3 und 4) müssen nur noch die Elektroden angeschlossen werden. Ich verwende die Platine eines Regenmelders dessen Leiterbahnen zum Schutz gegen Korrosion vergoldet sind.
Diese Platine wird zum Beispiel am Kopf angebracht, was manchmal ganz lustig aussehen kann.

R9 ist das Potentiometer  an der Frontplatte.
Nach dem Anschließen des Delinquenten stellt man R9 so ein, dass der Summer geradeso ausgegangen ist. Erfahrungsgemäß muss anfangs immer wieder Nachgeregelt werden da die zu vernehmende Person in diesem Moment sehr aufgeregt ist.... hat sie sich beruhigt und der Summer spricht nicht mehr an, können die Fragen gestellt werden.

Inzwischen wurde für die Schaltung eine Platine entwickelt.



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