Babyschaukler

 

Verwendungszweck: 

Zur gleichmäßigen Schaukelbewegung eines Kinderwagens, einer Wiege oder eines Kinderschaukelstuhls.

 – Nicht für Erwachsene geeignet -

Aufbau:
 
Auf der Rückseite ist das Kurbelrad zu sehen, welches über ein Getriebe vom Elektromotor angetrieben wird.. Im Radius der Scheibe ist ein langer Schlitz eingearbeitet, in dem die rote Kurbel geschraubt ist.
Sie lässt sich zur Veränderung des Hubes verstellen. 

 

Abb. 1 Schaukler in Betrieb

 

Frontansicht:

Über die Tür des Schaltschrankes sind die Bedienelemente und Anschlüsse verteilt. Das große Voltmeter verschafft dem Gerät nicht nur ein professionelles Aussehen, sondern dient der Batteriespannungsüberwachung. Der Babyschaukler wird ausschließlich mit der 12 V Batterie betrieben.


 

 

Abb. 2 Schalttafel

 

Schaltschrank:

Hier drinnen befinden sich v.l.n.r. der 12V-Bleigelakku, der Motor mit Getriebe, die Leiterplatte, sowie die Bedien- und Kontrollelemente und Anschlussbuchsen.
Ein kleineres Gehäuse hätte es sicher auch getan, war aber nicht  verfügbar. Außerdem ist hier drinnen Platz für Gewichte z.B. Ziegelsteine, damit nicht der Babyschaukler, sondern der Kinderwagen bewegt wird.

 

Abb.3 Das Innenleben

 

Schaltbild:

Der Babyschaukler kann manuell, oder automatisch betrieben werden.
Im automatischem Betrieb wird der Schaukler durch das Schreien des Babys in Gang gesetzt und läuft wahlweise 10- oder 20 Minuten.
Dazu muss das Mikrofon im Kinderwagen angebracht und mit dem Babyschaukler (Buchse „MIKRO“)verbunden werden.
Die Schaukelzeit kann wahlweise auf  „1“ für 10 Minuten-, oder „2“ für 20 Minuten eingestellt werden. Der Schalter „AUTO“ muss eingeschaltet sein (Druckknopf ist grün).
Das Poti „MIKROFON“ stellt man so ein, dass ein sicheres Ansprechen beim Schreien des Babys erreicht wird. Hier liegen noch keine Erfahrungswerte vor. Bei Rechtsanschlag ist man auf der sicheren Seite, sollten aber laute Geräusche vermeiden. Deshalb sollte man den Aufstellungsort für den automatischen Betrieb so wählen, dass Lärm ausgeschlossen werden kann. Sonst würde das Gerät das Baby eher wachrütteln, als in es den Schlaf zu wiegen.
Mit dem Taster „RESET“ lässt sich der automatische Betrieb wieder unterbrechen. Die rote LED „AUTO BETRIEB“ geht aus. Erst ein erneutes Besprechen des Mikrofons schaltet den Motor wieder automatisch ein, vorausgesetzt die gewünschte Drehzahl ist eingestellt.
Nach Ablauf der Schaukelzeit sorgt eine zusätzliche Schaltstufe für ein langsames Auslaufen des Motors. Diese funktioniert auch im manuellen Betrieb.

Die Batterie reicht für einen Dauerbetrieb von ca. 8 Stunden, bei normaler Nutzung von mehreren Tage. Ihre Spannung kann am Voltmeter abgelesen werden. Sinkt sie während des Betriebes auf 9,5 V ab, muss die Batterie geladen werden.
Das Laden erfolgt über die Ladebuchse mit einem Universal-Steckernetzteil. Dieses muss auf eine Spannung von 12 V und Pluspol innen, geschaltet sein. Der Hauptschalter des Babyschauklers (Abb.3) sollte beim Laden aus sein.
Zur Ladekontrolle dient die rote LED „LADEN“. Wenn nach ca. 4 bis 8 Stunden die Ladeschlussspannung von 14,5 V erreicht ist, wird der Ladevorgang automatisch abgebrochen, was an der grünen LED „BATT VOLL“zu erkennen ist.

 

 

 

 

 

 

Abb. 4 Universal-Netzteil

 

Schaltbild in Großansicht

Bedienungsanleitung

Vielen Dank an Krepi, der den Motor gestiftet hat, an Walter, der für die Mechanik gesorgt hat, an Stefan, der das Gehäuse gestiftet hat, an Tobias, der die "Sicherheitsvorschrift für den Umgang" erarbeitet hat, an Markus, der die Beschriftung der Frontplatte übernommen hat und an die gesamte Klasse ET 9.01 der Technikerschule Augsburg, die das Projekt finanziell unterstützt hat !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Gennach, 12.02.2002