DM3ML

Geboren im Juni 1940. Studium an der Technischen Universität in Dresden 1964 als Diplomingenieur für Hochfrequenztechnik beendet. Verheiratet mit Jutta, DG2DYL. Unser Sohn Erik wurde 1966 geboren.  Meine erste Amateurfunklizenz DM3NML habe ich 1960 als Mitbenutzer der Klubstation DM3ML an der TU Dresden erhalten. Von 1962 bis 1964 war ich Stationleiter DM3ML. Meine eigene Station unter dem Rufzeichen DM2BUL habe ich 1962 aufgebaut. Dieses Rufzeichen änderte sich 1980 in Y22UL und 1991 in DL2DUL. 1998 habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, mein Oldtimerrufzeichen DM3ML wieder zu beantragen. Ich hoffe, den Rest meines Funkerlebens mit diesem Rufzeichen zu bestreiten. Ich bin nach wie vor aktives Mitglied der Clubstation der TU Dresden DL0TUD des OV S07 (TU Dresden)  (ex DM3KML, gegründet 1956, DM3ML (1959-1979), Y41ZL (1980-1991), jetzt DL0TUD). Ich arbeite von zu Hause von 40 Meter bis 70cm und portabel auf 2m/70cm/23cm und 3 cm. Ich bin auf allen Wellen in CW, SSB und den Digimodes QRV. Ich bin an DX, Satelliten-QSOs und Sprachen interessiert. Ich habe eine Menge an der Entwicklung von Eigenbaugeräten gemacht, habe mir aber jetzt Geräte selbst gekauft. Aber ich löte durchaus noch. Rechner und Station sind weitgehend vernetzt und z.B.mit MixW2 kann ich den TCVR direkt vom PC aus abstimmen und Digimode-QSOs fahren. Mein neuesten Projekte sind ein 14ele-Spiderbeam im Garten und die Installation von 23cm zu Hause.

Das ist Eike, DM3ML, am Schreibschrank mit den Funkkisten :
 


 

Seit Oktober 2002 bin ich von einem Plattenbau mit Flachdach und einem relativ komfortablen Dachgarten mit 3 Masten und einer 3 ele-A3S in ein Haus mit Spitzdach umgezogen. Der Vermieter war der gleiche wie vorher und hat mir gestattet, auch in der unter Denkmalsschutz stehenden "Gartenheimsiedlung" im Dresdner Osten (ca. 4 km vom alten QTH) eine Amateurfunkantenne auf das Dach zu setzen. Günstig war, daß der Block total überholt worden ist. Ich konne meinen Mast selbst montieren und bekam von einer Firma einen Blitzableiter installiert, die Dachdeckerfirma hat alles ordentlich abgedichtet und mir eine eigene Dachluke und Laufstege gebaut (war nicht billig). Darunter ist ein geräumiger Dachboden und unter dem Dachboden mein Shack mit vorinstallierten Hohlrohren. Der Azimuth-Rotor des KR-6500 dreht die ganze Anlage mit der Cushcraft-R8-Vertikal (10m-40m) und der vom Elevationsrotor gedrehten H-Konstruktion. Auf der H-Konstruktion sitzt eine 2m-10ele-F9FT mit VV, eine 70cm-21ele-Langyagi mit VV und ein 13cm-BBQ-Spiegel mit DB6NT-Konverter. Auf den freien Arm kommt im Frühling noch eine 23cm-Langyagi mit 2m/23cm-Umsetzer. Der 2m-Antennenumschalter hat noch zwei Ausgänge frei. Die UKW-Anlage geht wie früher, die R8 macht ihr Ding, aber manchmal wäre ein 3ele-Beam doch wünschenswert.

Antennen auf dem Dach

Unter dem Dach ist das 2-Zoll-Standrohr zu sehen, an dem die "Haustelefonantenne" befestigt ist.  In dem 2-Zoll-Rohr dreht sich ein 1 1/4-Zoll-Rohr, das vom Rotor auf dem Fußboden angetrieben wird. Dank an Dietmar, DD0VL, für die vielen Drehteile ! Die vom Shack kommenden Kabel (links unten) werden im verschließbaren schwarzen Verteilerkasten rangiert. Auf dem Verteilerkasten steht eine umgebaute 70cm-C-Netz-PA (100W) samt Netzteil für den OSCAR-Funk. Die Leiter links führt zur Dachluke.


 

Das ist mein Funkplatz in einem Schreibschrank. Geräte von links nach rechts :
IC-821H zum Satellitenfunk und Packet, PTC-IIe für 9k6-Packet, PTC-2 für Digimodes und 1k2-Packet, IC-746 für Kurzwelle und 2m-DX,
Rotorsteuerteil für G-650, Blaues Wunder TM-V7 für Lokal-FM und 1k2-Packet. Der PC ist ein 2,5 GHz-Pentium mit 17"-Monitor und externem 56k-Modem.


 
 

DM3ML 25.12.2002

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